Zwischen LSD-freudigem Genialpop und einsilbigen Kifferhymnen

9. November 2018 | Von | Kategorie: Featured, Psychedelic, Rock | 98 mal gelesen

Trotz aller Harmoniesucht der Band Dorothy Vallens blieb der kommerzielle Erfolg ihrer Platten immer der unwichtigste Aspekt. Gut für die Fans, schlecht für die Kasse. Nun setzten die Briten mit dem Fast-Gesamt-Werk „We Said Yes (A Retrospective) 2014 – 2017 noch einen drauf. Damit hat die Gruppe nun vorerst den künstlerischen Höhepunkt erreicht, aber es ist doch zu verwirrend für die Masse.

Natürlich haben auch hier Dorothy Vallens das Vorwärts-Rocken nicht verlernt, auch wenn bei den meisten Tracks die harten Gitarrenwälle gegen schrammelige Fuzz-Bretter eingetauscht wurden. Es ist ein Album, das nicht unbedingt gleich beim ersten Durchgang mitreißt, aber nach einiger Zeit mehr und mehr zu begeistern weiß, ein Album zwischen LSD-freudigem Genialpop und einsilbigen Kifferhymnen. Mies ist die Luft wegen Letzterem dennoch nicht.

Dorothy Vallens – Darlin‘ You’re Dead

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