An der Schnittstelle zum Pop

22. November 2018 | Von | Kategorie: Alternative, Horchposten, Pop | 157 mal gelesen

Der Longplayer „Payday Flowers“ von Sugarplum Fairies aka Silvia Ryder aus Los Angeles entpuppt sich als lupenreine Sommerplatte voller sonnenheller Ohrwurm-Anwärter, an die man am liebsten einen bunten Haufen toller Erinnerungen an faule Nachmittage, laue Abende und große Sommerurlaube knüpfen möchte. Jetzt platzen die Songs in den schon fast endenden Herbst hinein. Auf „Payday Flowers“ fischen Sugarplum Fairies aus einem schier unerschöpflich wirkenden und wild gemischten Stilvorrat. Der erstreckt sich über eine ansehnliche Bandbreite von eher zahmen Popmelodien über Folk, Indie, eigenartige Bläser-Anleihen bis hin zu Alternative-Rock. Zuweilen erinnern die Stücke an den Folk-Pop eines Lee Hazelwood oder an die ästhetischen Wunderwerke von Beach House.

Sugarplum Fairies finden jederzeit eine traumhaft sichere Balance zwischen Pop und nie überbordender Opulenz, Americana-Folk und Besinnlichkeit. Ein Song für die Ewigkeit ist z.B. der Geniestreich „Amper & Sand“, ein Stück Musik an der Schnittstelle zum Pop, ohne mit dem Mainstream zu flirten.

Sugarplum Fairies – Amper & Sand

Sugarplum Fairies
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