Pingpong

30. November 2018 | Von | Kategorie: Horchposten, Rock | 145 mal gelesen

Die Stimme knarzt und gurgelt, die Finger schrammen hart über die Gitarrensaiten, gleichförmig gibt der Bass den Takt vor, und ab und an scheppert ein Becken. Wenn das Duo Gong Gong Gong auftritt, klingt es nach verwunschener Sumpf-Landschaft, manchmal nach offener Wüste, nach Psychedelia-Ritualen und Underground. Was so durch und durch englisch-amerikanisch klingt, stammt tatsächlich aus der Hauptstadt Chinas – Peking. Kaum zu glauben, dass dieser wummernde Psych-Blues-a-Boogie in einem Land entsteht, in dem das Lächeln zu Hause ist und ein „R“ kaum auszusprechen ist, wundert man sich.

So ist das Ergebnis ihres Lock‘n‘Lolls der beiden Musiker Tom Ng und Josh Frank Pingpong an Gitarre und Bass die neue Single „Siren“. Hier werden die Saiten geschindet, es röhrt und eiert, und mit unglaublichem Drive leben Gong Gong Gong diesen Bastard aus Boogie, Blues, Psychedelic, Sounds in Richtung Westafrika und Südostasien und den Spirit von The Monks und Bo Diddley.

Gong Gong Gong – Siren (Audio)

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