Mehr Kunst als Pop

11. Dezember 2018 | Von | Kategorie: Pop, Psychedelic | 380 mal gelesen

Kratzige Bässe, nervöse Sequenzen, spleenige Ideen: So das vierte Album der Beat-Psychologen The Lucid Dream aus der englischen Stadt Carlisle. Mit „Actualisation“ wagen sich die vier Briten erneut auf experimentelles Terrain: Wenig Liedgut, haufenweise Bombast, bisschen Pathos – aber vor allem ist hier kalte, flirrende Elektronik angesagt. Mit viel Keyboards, verzerrten Gitarren und diffusem Gesang inszeniert das Quartett einen Grenzgang zwischen Psychedelic, Krautrock, Ambient, Space-Dub und Acid-House.

Mit diesen weit verzweigten musikalischen Wurzeln braut die Band dann alles zu einem Groove-Cocktail zusammen. Diese farbenprächtige und kontrastreiche Platte kennt keine Müdigkeit. Als hätten sie Glückskekse geknabbert, jagen The Lucid Dream durch die von ihnen so geliebten Klanglandschaften – was mehr Kunst als Pop ist.

The Lucid Dream – Zenith (Part 2)

The Lucid Dream – Alone In Fear (Audio)

Facebook


1 Stern-Bewertung des Artikels/Videos2 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos3 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos4 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos5 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos (Keine Bewertung)


Tags: ,

Thematisch ähnliche Beiträge: