Wie ein durchgelegenes Bett

10. Januar 2019 | Von | Kategorie: Rock | 282 mal gelesen

The Blank Tapes. Schöner Name. Das klingt nach Lo-Fi und nichtssagendes Liedgut. Die musikalische Zuordnung stimmt aber. Die Band reduziert den Gesang auf das Nötigste, der Drummer gibt einen schleppenden Groove vor, die Gitarrenriffs sind klar, und die Keyboards produzieren verträumt-psychedelische Sounds. Nur manchmal geben die Kalifornier Gas. Was aber nicht bedeutet, dass hier ausschließlich episch-verträumte Sounds durch die Boxen wabern.

Wie eindrucksvoll die Band mit ihrem Lo-Fi-Schrammel-Rock daherkommt, beweist das aktuelle Album „Candy“, das wie ein durchgelegenes Bett aus Archies-Rhythmen, Lou Reed-Minimalismus, Quengel-Gitarren und Kinks- und Grateful Dead-Rückständen gegossen werden. Zudem gleichen die Kalifornier handwerkliche Fehlgriffe durch Schrulligkeiten und Authentizität aus.

The Blank Tapes – Let Yourself Get Down

The Blank Tapes
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