Die den Gefühlstopf schon nach zwei, drei Akkorden zum Überlaufen bringen

23. Januar 2019 | Von | Kategorie: Rock | 236 mal gelesen

Es gibt schlechte, mittelmäßige, gute und sehr gute Bands. Und dann gibt es Bands, für die selbst das letztere Prädikat nicht mehr ausreicht. Das sind solche, die den Gefühlstopf schon nach zwei, drei Akkorden zum Überlaufen bringen. The Hidden Dephts zum Beispiel, deren zweite selbstbetitelte EP gerade erschienen ist. Die Songs düster und unglaublich cool, die Texte bissig, manchmal paranoid, aber immer eingängig und zum Mitsingen.

Das Quintett aus Los Angeles bewegt sich zwischen Soul, Psychedelic und Surf, macht aber auch vor Country, 60s-Rock und trashigem Rockabilly nicht Halt. Und beweist: Selbst heute noch können uralte Instrumente und antiquarische Gerätschaften wie analoge Bandspulen und 60s-Röhrenamps noch verdammt gut klingen. Diese zeitlosen Pop-Tricks, ein wenig Nostalgie und jede Menge Melodieverliebtheit werden in den Händen der Hidden Dephts zu einem ausgesprochen vergnügten Werk. Das klingt hübsch und sollte auf keinen Fall als obskurer Geheimtipp versauern.

The Hidden Dephts – Something Unknown

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