Bis ein Bastard von Monstrosität geboren ist

7. Februar 2019 | Von | Kategorie: Rock | 348 mal gelesen

Seit 2006 experimentiert die fünfköpfige Band Cave aus Chicago zwischen den Feldern Avantgarde, Psychedelic, Prog, Elektro und Krautrock und verbinden diese zu kleinteiligen instrumentalen Klangpassagen. Um Konventionen schert sich die Band nicht – so wird die aktuelle EP „Allways“ zu einem quäkenden Avantgarde-Gewitter, Rhythmen überdrehen, Kraut, Psych und gar Free-Jazz-Anleihen kopulieren, bis ein Bastard von Monstrosität („Beaux“) geboren ist.

Deshalb können Cave auch so intellektuell und unerotisch klingen, Komplexität und Verdichtung zum Fetisch machen, aber auch für Leichtigkeit in gut durchgelüfteten Songs sorgen. Von dieser Kopflastigkeit befreit, erreichen die Instrumentals dann tatsächlich die Beine mit einer Art Musik mit den Mitteln von Rock, ohne dabei zu rocken.

Cave – Beaux

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