Ein Hauch Aladin und die Wunderlampe

26. Februar 2019 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock, Weltmusik | 324 mal gelesen

Die aus Tel Aviv stammende Band Ouzo Bazooka lässt ihre ungewöhnlichen Songs treiben. Die vier Musiker gehen intuitiv vor, kümmern sich nicht um gängige Songformate oder übliche Kompositionstechniken. Die zahlreichen musikalischen Einflüsse verbinden sich wie von selbst zu einem Crossover der angenehmsten Sorte: schwerelos, mühelos, hypnotisierend schön. Middle Eastern Psych Rock – wie sie es selber nennen.

Zugegeben: So völlig neu ist die Idee, psychedelische Rock-Stile mit Weltmusik-Elementen zu verbinden, ja nicht. Aber, was die Israelis auf ihrem neuen Album „Transporter“ erschaffen haben, ist in dieser Form etwas ganz Neues. Ohne Rücksicht auf Genregrenzen und Hörgewohnheiten wildern sie sich quer über den Nahen Osten, dem Orient, den mediterranen Gebieten und westlichen Bereich. Grundgerüst ihrer Songs ist meist ein tanzbarer Teppich aus klassischem Rock. Über dieser Basis breitet die Band ein großes Arsenal an Instrumenten aus und holt einen Sound heraus, der alles andere als bemüht freakige Ethno-Crossover-Soße ist.

Die Mischung unterschiedlichster Weltmusik-Stile mit Rock- und Pop-Elementen gerät den Musikern zu einem stimmigen und mitreißenden Ganzen. Hier geht es um esoterisch angehauchte LSD-Trips, die an die 1970er Jahre erinnern und noch einen Hauch Aladin und die Wunderlampe mitschwingen lässt.

Ouzo Bazooka – Space Camel

Ouzo Bazooka
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