Kein großes Brimborium

13. März 2019 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 348 mal gelesen

Mit Daylight Frequencies taucht eine Band auf, die niemand kennt, aber auf die sich irgendwie alle einigen können: Alt-Mucker, junge Indie-Fans, Gitarren-Enthusiasten, Shoegazer, Psychedelic-Hippies. Um eine gewisse Begeisterung zu entfachen, braucht die Band aus Leicester keine Radiohits, kein großes Brimborium – es ist sogar besser, wenn all das fehlt.

Auf der EP „The Red Mountain Espionage Demos“ (2009) erfanden die Briten das Rad zwar nicht neu, aber ihre Detailverliebtheit, die Harmonie der Musiker und das ruhige, aber bestimmte Songwriting machen die Daylight Frequencies zu einer besonderen Formation, die sich weder als Trendsetter verstanden, noch wollten sie Trends hinterher laufen. Schnell kreierte die Band einen eigenwilligen Stil, der eine bizarre Schnittmenge aus Indie, Rock und Psychedelic bildet.

Ob sich die Band verzettelt oder sich zwischenzeitlich aufgelöst hat und erst jetzt das Album „France“ (nach einer selbstbeitelten EP aus 2011) nachlegt, ist nicht bekannt. Daher nachfogend die zwangsläufige Wiederholung mit der Bitte um Nachsicht von dem Song „Sleep Walking Into the Night“ (2009).

Daylight Frequencies – Sleep Walking Into the Night

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