Einstiegs-Stoff zu einem verstörenden und krankhaften Wahnsinn

15. März 2019 | Von | Kategorie: Featured, Rock | 107 mal gelesen

Wie klingt das denn? Nach Rock’n’Roll im besten Sinne, zutiefst melancholisch und impulsiv. Nach Alternative, Alt-Country, Lo-Fi, Psychedelic, Spaghetti-Western? Mit schmutzigen Dreigriffe-Akkorden, Rumpelschlagzeug, dazu Sänger, der singt wie der räudigste Köter auf dem Lande, der zu oft getreten wurde. Müssen wir uns das anhören? Unbedingt. Denn wer, wenn nicht die Fat White Family erlöst uns sonst von all den schnarchnasigen Mittelstands-Rockbubis, die man sonst so hört.

Mit komplexen Arrangements, kraftvollen Gitarren-Rückkopplungen, Orgeln, ungewöhnlichen Takten und Sinfonie-Phrasen beweisen die Londoner Musiker ungewöhnliche Experimentierfreude. Krank, makaber, pervers, widerlich, chaotisch. Wie eigentlich immer. Das gilt auch für das neue Werk „Serfs Up!“: Der Opener „Feet“ ist bester Einstiegs-Stoff zu einem verstörenden und krankhaften Wahnsinn. Selten wurde der selbstzerstörerische Mechanismus des Rock’n‘ Roll authentischer dargeboten wie hier.

Fat White Family – Feet

Fat White Family
Facebook


1 Stern-Bewertung des Artikels/Videos2 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos3 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos4 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos5 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos (Keine Bewertung)


Tags:

Thematisch ähnliche Beiträge: