Mit einen überbordenden Sinn für das Himmelhoch-jauchzende

2. Mai 2019 | Von | Kategorie: Horchposten, Pop, Rock | 185 mal gelesen

Ihre musikalischen Ursprünge haben Gently Tender im Soul und Folk-Rock der auslaufenden Siebziger und im Post-Punk der frühen Achtziger. Die Stimmung der Tracks ist geprägt von einer melancholischen Grundhaltung, die sich durch nahezu alle Songs zieht. Jeder für sich ist ein überzeugendes Pop-Epos – weniger erdig, dafür glatt produziert mit einen überbordenden Sinn für das Himmelhochjauchzende im Pop. Pathos ist für fünf Londoner also kein Fremdwort. Und sie sind alles andere als cool – wobei gerade das ja eigentlich schon wieder cool ist.

„Some Hard Advice“, die zweite Single, hat alles, was ein guter Popsong braucht. Wobei das eigentlich noch untertrieben ist: eine Band, die leidenschaftlichere, dramatischere Hymnen zu schreiben versteht. Neben folkigen Elementen mischt sich ein poppiger Sound in das Klanggefüge, hier und da glaubt man sich in die New Romantic-Zeit des Englands der frühen Achtziger versetzt. Manch bombastisch-orchestrales Arrangement braucht den Vergleich mit Größen wie Spandau Ballet oder den australischen The Triffids nicht zu scheuen.

Gently Tender – Some Hard Advice

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