Die Grenze zum Zuckerschock

25. Juli 2019 | Von | Kategorie: Horchposten, Pop | 151 mal gelesen

Leila Zanzibar aka Highest Sea kommt mit ihrer Band aus Berlin und hat einen Sound von so unterschiedlichen Künstlern wie Velvet Underground, Bob Dylan und Jeff Buckley vereint, mit Einsprengseln von Beach House, Atlas Sound oder Lower Dens. Man hört Spuren von allen Genannten in diesem gitarrengetriebenen Soul, Noise- und Dreampop, den sie seit einigen Jahren perfektioniert. Die kommende EP „Haven“ enthält in der Tat einige prachtvolle Schmeichel-Melodien, die nur selten die Grenze zum Zuckerschock überschreiten.

Und was sich zunächst so widersprüchlich anhört, löst sich in ihren Songs – allen voran der erste kleine Hit „I’m On The Moon“ daraus – in einer wohlklingenden und ziemlich entspannten Klangwelt auf. Der ist melodisch so brillant und überdies durch die himmlische Stimme von Leila Zanzibar gekrönt, dass alle Kitsch-Vorwürfe hinfällig werden.

Highest Sea – I’m On The Moon

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