PSYCHEDELISCHE ANACHRONISMEN

Auf dem neuen und zehnten Album „The Chain“ schlossen The Warlocks weitestgehend die lauten Gitarren weg,  experimentieren mit allerlei Keyboards- und Percussions-Effekten, psychedelischen Anachronismen sowieso und intelligenten Indie-Rock- Klangwelten. Hier besinnen sich die Musiker aus Los Angeles auf die Einfachheit.

Doch die Mehrheit der altvertrauten Klangbasen scheint aus dem Songwriting erhalten geblieben zu sein, man bemerkt zwar das Älterwerden der Bandmitglieder, aber die Affinität zum alten Bekanntenkreis wie The Velvet Underground, Cramps, Suicide, Hawkwind, Suicide, Brian Jonestown Massacre oder Neu! – alles wie gehabt.

„The Chain“ bietet mit zehn Songs eine Fülle von Soundskulpturen, die überwiegend eine atmosphärische, leicht schläfrige Psychedelia aufweisen, auf deren Schönheit immer ein Schatten zu liegen scheint. Als verstrahlten Art-Pop könnte man das Ganze ebenfalls bezeichnen, besonders wenn man den Song „Double Life“ hört.

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