POP-WELTFLUCHTEN

Das Duo Jadu Heart hat mit „Hyper Romance“ ein Album aufgenommen, das die beiden Briten aus Bristol erneut als großartige Grenzüberschreiter zeigt: Poppiges, Indie-Rock, R&B, Funk und Elektronik verbinden sie zu einer unglaublich groovenden Musik.

JENSEITS IRGENDEINER WATTIERTEN GEFÜHLSDUSELEI

Widowspeak sind keine Band für Hektiker und Quasselstrippen. Nein, diese Gruppe aus Brooklyn zu hören, verlangt die Bereitschaft, alles um sich herum auszublenden. Die majestätische und kristallklare Schönheit der ätherischen, schwermütigen und songstrukturenfreien Slowcore-Tracks der Band lässt einen verstummen.

DEN SEISMOGRAFEN DURCHSCHÜTTELN

Voodoo Bloo? Noch nie gehört, den Namen? Macht nichts: Der neuseeländische Musiker Rory McDonald aus Wellington steht hinter dieser Band und war schon im Vorfeld mit der Hard-Rock-Combo Lucifer Gunne aktiv.

SHA LANG, SHA LANG, OOGUM BOOGUM

The Coral’s Ian Skelly hat schon 2012 auf seinem Debütalbum „Cut From A Star“ so schön und unkonventionell gezeigt, dass er Popsongs und Rocknummern sehr geschmeidig auf einer Platte vereinen kann – so, wie The Coral eben auch. Auch Album Nummer Zwei schlägt in die gleiche Kerbe, traurig-beseelt und trotzdem kantig.

AUSGEREIZT

Man könnte es sich einfach machen: Hippietypen, West Coast Sound, Psychedelisches, Folk-Rock. Eine dieser Epigonen, die versuchen, wie zu Zeiten der 1960er West Coast-Psychedelia und des frühen 1970 Folk-Rock zu klingen. Damit würde man die Band Snowgoose jedoch grob fahrlässig unterschätzen.

IRGENDWO GANZ DA OBEN, WO DIE SONNE EWIG SCHEINT

Bei der Band mit dem merkwürdigen Namen Fragile Creatures wird Pop wirklich groß geschrieben. Auch auf dem demnächst erscheinenden Album Nummer zwei „Punk Yacht“ gibt es wieder zehn grandiose Lieder in der Tradition des Britpops der 1960er und 1970er Jahre.