HAND IN HAND

Die in Seattle ansässigen fünf Musiker von Richy Mitch & The Coal Miners bringen Folk-Songwriting, Rock ’n’ Roll-Energie, raue Instrumentierung und klangliche Wanderlust in Einklang. Das vierte Album „No Silent Monks“ ist von vorne bis hinten ziemlich zauberhaft.

EINE SPUR, DER MAN FOLGEN KANN

The Miracle Seeds sind eine Band, die ihre eigene Blase in Zeit und Raum geschaffen hat. Verwurzelt in Dundee, klingen sie doch, als kämen sie aus einer ganz anderen Dimension. Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Inca Missiles“ im Jahr 2021 haben sie etwas ungewöhnlich Magnetisches geschaffen. Diese Platte war in Fuzz und Folk gehüllt und verwebte andine Texturen mit modernem Psych-Gitarrenspiel. Sie hatte etwas Rituales, wie die Entdeckung eines alten Tonbands, vergraben in Vulkanasche.

STELLDICHEIN

An dieser Stelle geben sich nun The Heavenly Bodes aus dem britischen Penryn ein Stelldichein und man bilde einen Satz mit Kreise und schließen.

MIT KRACH UND GETÖSE

Nach fast fünf Jahren seit der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debütalbums, das sie in Eigenproduktion produziert haben, haben Primaries die Singleversion von „Nodalong“ aus ihrer kommenden EP „Nothing’s Wrong“ herausgebracht.

HEAVINESS

Scott Hepple & The Sun Band aus Newcastle wechselt von der Heaviness der frühen 1970er über Psychedelic der 1960er und sanften Folk bis hin zu schillerndem Gitarrensound. Auch auf dem neuen Werk, die LP Nr. 3 „English Mustard“ ist das so. Obwohl Einflüsse zu hören sind, werden diese durch einen Mixer zerfetzt und zermahlen und klingen so anders als alles andere – weder früher noch heute. Das ist der Sound von Scott Hepple und seinen Musikern.

ZUM AUSFLIPPEN

Kevin Boog, einst Bassist bei den Meatbodies, ist die Ein-Mann-Kreativmaschine und versierter Songwriter hinter der vierköpfigen Gruppe Oog Bogo aus Los Angeles, die ein selbstgemachtes Experiment in Sachen Lofi-Verrücktheit mit einer Art merkwürdiger Katharsis ist.