FLANELLHEMDSÄRMELIG

Mit „Good For You“ hat das Trio Houndmouth ein neues Album am Start – und hört man es, fühlt man sich geradewegs um einige Jahrzehnte zurückversetzt. Hier feuert die Band die Melodien so lässig und so schnörkellos aus der Hüfte, dass man den Musikern für ihre solide wertkonservativen Songs kaum gram sein kann.

FLÖTEN-PROG

Mit dem dritten Album „Keepers Of The Newborn Green“ von der Band Ghosts Of Jupiter um den Musiker Nate Wilson kommt ein niveauvoller Spaß auf den geneigten Hörer zu.

INTENSITÄT

Intensität ist das Zauberwort von Gitarrist und Sänger Tim Showalter, der sich Strand Of Oaks nennt und auf seinem neuen Album „In Heaven“ elementare Schlichtheit ebenso huldigt wie musikalische Vielfalt.

GRANDIOSER IRRSINN

Man sollte denken, Langkamer kommen aus irgendeinem Kaff im mittleren Westen der USA, wo es außer einer abgehalfterten Bahn sowie der dazugehörigen Tankstelle keine andere Ablenkungsmöglichkeit gibt. Die Wahrheit ist jedoch, die ausgeschlafenste Kuhhirten-Combo weit und breit kommt aus Bristol im Südwesten Englands.

EIN MUSIKALISCHES ÜBERRASCHUNGS-EI

Das Folk-Kollektiv Organ Morgan sucht improvisationsfreudig musikalische Wege ohne Berührungsängste. Neben traditionellen Instrumenten finden Alltags- und Küchenutensilien ihren Platz. So zaubern die fünf Londoner aus Barroom-Musik, Folk und vielleicht ein bisschen Chanson den feinen Song „Dracula’s Toothache“, ihre Debüt-Single, hervor.

VON TRADITION ZU TUMULT

Musikalische Grundlage des Quinetts The Pine Hill Haints aus Alabama ist Country und Bluegrass, den es bei viel Humor und menschlicher Wärme in eine genialische Bastardmusik zwischen Bo Diddley, John Lee Hooker und Johnny Cash verwandelt, an der wohl auch Buddy Holly seinen Spaß hätte.