MIT HOCHFREQUENZ BALLERN

Gong Splat. Mit Ryan Sawyer am Schlagzeug, Greg Coates am Kontrabass, Wilder Zoby an Synthesizer und Mellotron, Andres Renteria an Conga, Bongos und Handpercussion und John Dwyer an Gitarre, Synths, Panflöte, Cuíca, Handpercussion, Space Drum und Effekten ist eine improvisierte Band entstanden.

GRANDIOSER IRRSINN

Man sollte denken, Langkamer kommen aus irgendeinem Kaff im mittleren Westen der USA, wo es außer einer abgehalfterten Bahn sowie der dazugehörigen Tankstelle keine andere Ablenkungsmöglichkeit gibt. Die Wahrheit ist jedoch, die ausgeschlafenste Kuhhirten-Combo weit und breit kommt aus Bristol im Südwesten Englands.

OPULENTER MISCHMASCH

Die Songs von der Gruppe Lucid Sins klingen, als wären sie in den 1970ern entstanden. Nach gediegenem Rock à la Wishbone Ash und Blue Öyster Cult. Das kommt nicht von ungefähr, schwärmen die sechs Schotten doch für den orgellastig kantigen Sound der damaligen Aufnahmetechnik. Selbst ihr neues Album „Cursed!“ haben sie wohl mit Original-70er-Jahre-Equipment aufgenommen.

VON TRADITION ZU TUMULT

Musikalische Grundlage des Quinetts The Pine Hill Haints aus Alabama ist Country und Bluegrass, den es bei viel Humor und menschlicher Wärme in eine genialische Bastardmusik zwischen Bo Diddley, John Lee Hooker und Johnny Cash verwandelt, an der wohl auch Buddy Holly seinen Spaß hätte.

ARBEITERKLASSE

Auf den ersten Blick sehen die Mitglieder der Band Lawmaker nicht unbedingt wie klassische Working-Class-Hooligans aus, die mit einem üppigen Glas Bier in der Hand von unsterblichen Helden der amerikanischen oder britischen Working Class singen.

DASS SICH DABEI KEIN LEICHENGERUCH BREIT MACHT

The Humms kommen mit einer Musik daher, die aus kaum mehr als drei Akkorden gemacht ist und die billig klingt. Doch auch die langsamen Momente in der Musik des Trios aus Athens in Georgia machen neugierig.