DIE FREQUENZ EINES NERVENZUSAMMENBRUCHS

Das Londoner Quartett The Widows hat sich am Erbe von The Stooges und The Cramps geschult und mit ihrer Musik haben die rohen, zuckenden Nerven mit etwas Glamour freigelegt. Die Instrumentierung erschafft einen hektischen, klaustrophobischen Raum. Man wird von treibenden, verzerrten Basslinien getroffen, die sich wie der Beginn einer Migräne anfühlt und gegen scheppernde, verzerrte Gitarren ankämpft, die schneiden und kratzen wie Stahlwolle auf einem Sonnenbrand. Es ist zweifellos Garage Rock, doch die Band zieht es auch in Richtung dunkelsten Post-Punk.

MEHR HAKEN ALS EIN FELDHASE AUF DER FLUCHT

Hart, laut, schnell: Die neue und energiegeladene Single der Dedfones aus Los Angeles fällt mit der Tür ins Haus, denn die Gruppe besticht durch ihren unverwechselbaren, nasalen Gesang, der frühen Pop-Punk mit einem modernen Touch verbindet. Alles klar. Doch zu der eingängigen Melodie schlägt die Band mehr Haken als ein Feldhase auf der Flucht. Sie werfen Rock, Grunge, Pop, Garage und Skate Punk zusammen.

ÜBER EIN TURBOLENTES WOCHENENDE

Die vierköpfige Band The Heavenly Bodes, bestehend aus Paul Ruskin (Gesang/Gitarre), Fin Wilson (Gesang/Gitarre/Orgel), Iolo Puleston (Bass) und Alex Mantle (Schlagzeug), fand in der Psychedelic-Szene Südcornwalls zusammen und hat ihr Debütalbum „Green Hills“ angekündigt.

IN HÖCHSTFORM

Nach dem Erfolg der vorherigen Singles „Star“ und „Ember“ präsentiert sich die dänische Band Iceage aus Kopenhagen mit „The Weak“ in Höchstform – angetrieben von nervösen Gitarren, unbändiger Energie und einem Gefühl kaum gebändigten Chaos, das den Sound von Iceage seit Langem prägt. Der Song drängt mit Dringlichkeit nach vorn, bevor er in befreienden Momenten gipfelt und die unberechenbare Intensität einfängt, die die Band in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer so fesselnden Größe gemacht hat.

HYSTERISCHER ZYNISMUS

Dead Finks umd das neuseeländisches Duo Erin Violet und Joseph Thomas kündigten jüngst ihre Rückkehr mit ihrem vierten Album „New Plastik Abyss“ an. Das Album bewahrt die für die Band typische Mischung aus hysterischem Zynismus und unerbittlichem Ernst und ist gleichzeitig ihr bisher zugänglichstes Werk.

UNVERBLÜMT

Zwei Jahre nach ihrem Debütalbum „Cowpunk!“ (2023) melden sich die drei Mailänder Musiker von MaveriX mit ihrer neuen Single „I Hate You All“ zurück, der der erste Song einer Reihe von Liedern ist, die zur Veröffentlichung einer neuen EP führen werden, die für das Frühjahr geplant ist.

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