SPINNEREIEN MIT MEHR ALS EINEM KLECKSER PSYCHEDELIC-ROCK VERZIERT

Eher leichtfüßiger und eher harmonischer Gitarren-Pop – das ist die Band Reality Anonymous um den Sänger und Songwriter Lyn Vaus, der mal in der Post-Punk-Band Carnal Garage spielte. Beeinflusst ist die Musik der Washingtoner Band aber vom psychedelischen Pop der 1960er Jahre.

AUS WENIG VIEL MACHEN

David C. Benson aka Said Sara macht Musik für all jene, die ihre Sehnsüchte bisweilen ganz gern in Zigaretten und zu viel Alkohol ertränken. So muss man den Sänger und Songwriter einfach lieben: Die teils gewöhnungsbedürftigen Songs lassen tief in ein Inneres blicken, machen aus wenig viel – nämlich großes Gefühlstheater. Aber auf der gr0ßen Bildfläche sind solche Typen natürlich fehlplatziert.

AUS EINER ZWISCHENWELT

Kreativ-Kopf und Sänger der Band The Black Angels Alex Maas zeigt, dass es auch ohne seine Band geht. Mit dem Debüt-Werk „Luca“ hat Alex Maas sein erstes Album veröffentlicht – und hört man es, fühlt man sich geradewegs in die 1960er und 1970er Jahre versetzt.

FRIEDENSBEWEGT

Wenn man den friedensbewegten Protest-Folksänger Tré Burt hört, weht einem ein Hauch von Flowerpower um die Nase. Davon zeugt auch die neue Single „Under The Devil’s Knee“, ein Folksong in klassischer Singer/Songwriter-Manier.

EIN AUSFLUG AUF DEN MARS

Die Songs des Sängers und Songwriters Max Clarke aus Brooklyn – der sich Cut Worms nennt – können mit ausgereiftem Liedgut begeistern und sind was für Freunde sanfterer Indie-Klänge. Meist verhalten, immer sehr romantisch, immer ein wenig nach einem Ausflug aufs Land klingend, wo die Welt noch in Ordnung ist und man die Seele baumeln lassen kann.

OHRMUSCHELMASSAGE

Angel Deradoorian ist die Namensgeberin der experimentierfreudigen Band Deradoorian – furchtlos vermengt die Musikerin aus New York Ambient, Free Jazz, Folk und Psychedelic. Meist spielt sie melancholische Songs nahe am Krautrock (wie z.B. Can oder Sun Ra). Songs, die über eine Richtung aber kein Ziel verfügen.