SUCHT ERZEUGENDE EINGÄNGIGKEIT

Auf seinem ersten Album „Two Years“ liefert uns Whitney K (Konnor Whitney) mit seiner eigentümlichen, nasal-nöligen Stimme großartig scheppernde Drei-Minuten-Stücke und hält einige musikalische Schrammelrock-Überraschungen parat.

URGEWALT

Das Trio Table Scraps aus Birmingham gehört zu denjenigen Bands, denen verschwenderische Produktionskosten, polierte Songs und ausgefeilte Arrangements völlig fremd sind. Auf dem Album Nr. 3 „Coffin Face“ kracht, scheppert, jault und quietscht es an allen Ecken und Kanten.

IMMER EIN BISSCHEN SCHRÄG

Bunt, überraschend, keinem Genre verpflichtet und auch immer ein bisschen schräg ist die erste, selbstbetitelte Langspielplatte von den Black Bats aus dem australischen Melbourne, die mit einer brodelnden Mixtur aus Surf, Lo-Fi-Geschrammel und dreckigem Blues, einer ordentlichen Prise Psychedelia und grobschlächtigen Garage-Rock daherkommt, dass es nur so kracht und scheppert.

LÄRMLIEFERANTEN

Die britischen Sleep Eaters toben sich in Gefilden aus, die einen knackigen Garage-Rock aufweisen und hier und da auch mal einen feinen Anstrich von Gothic-Country und Rockabilly bekommen – eine Richtung, die auch auf der neuen Single eingeschlagen wird. Allerdings nicht ganz ohne einen typischen Punk-Touch.

IN DER MAXIMALEN LÄSSIGKEIT EINER KETTENRAUCHERIN

Stony Sugarskull ist das Alias von Monika Demmler. Die Wahlberlinerin zitiert Inspiratoren wie Sonic Youth, My Bloody Valentine oder Mazzy Star, oszilliert dabei zwischen Klangteppichfasern, die in experimentalen psychedelischen Farben leuchten und klar strukturierten Songs. Gefüllt werden diese mit allerhand Merkwürdigkeiten.

DIE KAUZIG-MODERNE WIEDERGEBURT

Im September des vergangenen Jahres erschien mit „Diabolique“, das Debütalbum der vierköpfigen Band L’Epée und traf mit seinem psychedelischen Sound irgendwo zwischen Garage, Ye-Ye, Sleaze Rock, Soundtracks, Sci-Fi, Western, Girl-Group Pop-Noir und obskuren 60s-Relikten auf viel Gegenliebe.