DIE FREQUENZ EINES NERVENZUSAMMENBRUCHS

Das Londoner Quartett The Widows hat sich am Erbe von The Stooges und The Cramps geschult und mit ihrer Musik haben die rohen, zuckenden Nerven mit etwas Glamour freigelegt. Die Instrumentierung erschafft einen hektischen, klaustrophobischen Raum. Man wird von treibenden, verzerrten Basslinien getroffen, die sich wie der Beginn einer Migräne anfühlt und gegen scheppernde, verzerrte Gitarren ankämpft, die schneiden und kratzen wie Stahlwolle auf einem Sonnenbrand. Es ist zweifellos Garage Rock, doch die Band zieht es auch in Richtung dunkelsten Post-Punk.

MEHR HAKEN ALS EIN FELDHASE AUF DER FLUCHT

Hart, laut, schnell: Die neue und energiegeladene Single der Dedfones aus Los Angeles fällt mit der Tür ins Haus, denn die Gruppe besticht durch ihren unverwechselbaren, nasalen Gesang, der frühen Pop-Punk mit einem modernen Touch verbindet. Alles klar. Doch zu der eingängigen Melodie schlägt die Band mehr Haken als ein Feldhase auf der Flucht. Sie werfen Rock, Grunge, Pop, Garage und Skate Punk zusammen.

JANGLE-ROCK-NEKTAR

The Gnomes, eine vierköpfige Band aus dem Melbourner Vorort Frankston an der australischen Küste liefert eine wilde, eingängige Interpretation von 1960er-Jahre-Mersey-Beat, Garage, Power-Pop und Vintage-Rock ’n’ Roll.

ÜBER EIN TURBOLENTES WOCHENENDE

Die vierköpfige Band The Heavenly Bodes, bestehend aus Paul Ruskin (Gesang/Gitarre), Fin Wilson (Gesang/Gitarre/Orgel), Iolo Puleston (Bass) und Alex Mantle (Schlagzeug), fand in der Psychedelic-Szene Südcornwalls zusammen und hat ihr Debütalbum „Green Hills“ angekündigt.

ALS KÖNNTE ES JEDEN MOMENT AUS DEM RUDER LAUFEN

Im Jahr 2018 im belgischen Charleroi gegründet, kommt das Trio The WRS mit brutaler Energie, Fuzzy-Gitarren und einer gewissen DIY-Ästhetik daher, die ihre tiefe Liebe zum Psychedelic- und Garage-Rock der 1960er-Jahre mit ihrer Musik ausleben und gleichzeitig die Möglichkeit ausloten, konventionellere Popsongs mit größerer Zugänglichkeit auszuprobieren.

GOLD WERT

Ille van Dessel (Schlagzeug) und Evan Uschenko (Gitarre und Gesang) kreieren als Ghostwoman einen Sound, der ihren Duo-Status bei weitem übertrifft. Sie sind zwei Audiomechaniker, die über den akustischen Schrottplatz streifen, um ein bösartig aussehendes Mad-Max-Fahrzeug mit V8-Power, N2O und mehreren Chromauspuffen zu Frankenstein zu machen, das Feuer, schmutzigen Blues und Psychedelia spuckt.

;