EINLADUNG ZU EINEM GEHIRNWÄSCHESEMINAR

Elephant Stone aus Montreal befreien Psychedelia und Hippie-Sound aus der Mottenkiste, pusten die Staubschicht weg und vermischen diese Grundideen mit einem eindrucksvollen Sammelsurium bewährter Stilrichtungen von Pop bis Stoner Rock, nicht ohne dieser Mischung ihre eigene Handschrift zu verleihen und sie präsentieren ihre Songs mit sorgfältig inszenierter Sixties-Attitüde.

WILDWUCHERNDE SPIELWIESE

Das Kopenhagener Trio The Sonic Dawn hat sich dem Psych-Rock mit Sixties-Touch verschrieben. Sphärisch, funkelnd und eine Spur verträumt geht es manchmal zu. Und das passt. Neue Alben kommen fast jedes Jahr – der Track „On The Edge Of  Our Time“ ist von dem vorigen Album „Eclipe“ aus dem letzten Jahr.

CHARMANT GENREGRENZEN UMTÄNZELN

Die neue EP „La Dominicain“ von The Rebels Of Tijuana aus Genf ist nicht nur Zeugnis verfeinerter French-Pop-Chanson-Kunst. Sie sind auch Belege einer gewissen Art von Charme, den man nur im französisch sprechenden Raum beherrscht. Hier umtänzelt die Band gekonnt und charmant die Genregrenzen zwischen French Pop, Psychedelic, Soul, Rock und Folk und Rock. Na ja. Psychedelischer French-Folk-Rock eben.

ATMOSPHÄRE

Khruangbin und Leon Bridges schaffen es mit überbordender Lust, alle Einflüsse und Vorlieben unter einen Hut zu bekommen. Jeder der vier Songs von der EP „Texas Sun“ explodiert regelrecht vor Ideenreichtum.

MIT ABSEITIGEM HUMOR

Bei den Black Lips aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia handelt es sich um vier Musiker mit abseitigem Humor. Und die lassen mit einer abgefahrenen Mixtur aus DooWop, Punkrock und Garagen-Psychedelia mächtig die Sau raus.