DRAUFLOSJAMMEN

„Kaleidosmoke“ gibt einen ersten Einblick in das neue Terrain der amerikanischen Band BCMC aus Chicago . Mit einer Spielzeit von fast acht Minuten besticht dieser Song durch britisch-rockige Gitarrenklänge und eine Struktur, die an die geduldige, aufbauende Logik von Terry Riley erinnert. Einflüsse von Pink Floyd, Witthüser & Westrupp, Popul Vuh, Deep Purple und Iron Butterfly durchziehen bluesige Soli, bevor das Stück in einer langsamen, glasklaren Slide-Gitarrenpassage mündet. Es ist weitläufig und gemächlich, psychedelisch im ursprünglichsten und intensivsten Sinne des Wortes.

HEXENPROZESSE

Das Debütalbum „Emerald Dream“ von Fangus aus Montreal ist eine berauschende Mischung aus Psychedelic Rock, Acid Rock, Doom Rock, Proto-Metal, Okkultrock, Blues Rock und Stoner Rock. Es ist wild und ungestüm zugleich, denn Fangus verschmelzen verschiedene Genrekonventionen mit einer extravaganten Prämisse, die die Grenzen der Heavy-Psychedelic-Musik erweitert.

EIN ÜBERAUS FESSELNDES GESPÜR

Das Duo Verity Susman (Electrelane) und Matthew Simms (Wire) von MEMORIALS sprengt alle Grenzen. Auf „All Clouds Bring Not Rain“, dem zweiten Studioalbum der Band, experimentieren die beiden mit den Möglichkeiten, die Vintage-Aufnahmegeräte bieten können, wenn man vom endlosen digitalen Bereich der ständigen Manipulation ausgeschlossen ist.

MIT ACID-PUNK-KANTE

Die Band Dreamwave aus Brighton kommt mit einem intensiven, brutalistisch – musikalischen Erlebnis daher. Die Musik spiegelt vielseitige Einflüsse von Bands wie Thee Oh Sees, The Dandy Warhols, Black Angels und Squid wider, verflochten mit den psychedelischen Untertönen von Frankie And The Witch Fingers oder den Allah Las und der dynamischen Energie von King Gizzard And The Lizard Wizard.

DURCHDRUNGEN VOM SCHLAMM

Muddy Ruckus ist ein Duo, das düsteres Americana und stampfenden Swamp-Rock spielt. Gitarrist Ryan Flaherty und Schlagzeugerin Erika Stahl aus Portland, Maine, sind ecnte Tanzhallen-Crasher und spielen einen rauen Stil, der an Swamp-Punk-Blues erinnert. Das Power-Duo verbindet erdige Gitarrenklänge mit kantigen Percussion-Elementen auf einem Koffer-Schlagzeug und ist für seinen vollen Rockband-Sound bekannt.

EIN TROPFEN LAUDUNUM

Die vierköpfige Band Street Fruit berbindet Psychedelic und Alternative und veröffentlichte kürzlich das zweite Album „Strange Tanks“. Mit Hans Dobbratz (Gesang), Philipp Minnig (Gitarre/Gesang), Tiffanie Lanmon (Schlagzeug/Gesang) und Cyrus Gengras (Bass/Gesang) setzt die Band aus L.A.  ihre Tradition des Outsider-Rock mit außergewöhnlicher Energie und prägnanten Arrangements fort. Zehn Tracks vereinen Punk, Psychedelic, Garage und Weird-Pop – absurd, roh und unverkennbar.