EIN-MANN-COMBO

Die Band Cut Worms besteht nur aus einer Person: dem in Brooklyn lebenden Amerikaner Max Clarke. Eine Ein-Mann-Combo, mit der er herrlich sonnigen Lo-Fi-Pop-Folk beziehungsweise Bedroom-Pop mit akustischen Gitarren und ein bisschen elektronischen Spielereien macht.

AUS DER MOTTENKISTE BEFREIEN

Das kanadische Quartett Bhopal’s Flowers befreit Psychedelia und Hippie-Sound aus der Mottenkiste, pustet die Staubschicht weg und vermischt diese Grundideen mit einem eindrucksvollen Sammelsurium bewährter Stilrichtungen, nicht ohne dieser Mischung ihre eigene Handschrift zu verleihen.

BA-BA-BAAAAAA

Paul Molloy gehört auf eine Spielwiese, wo er sich unter zerfließenden Farben sich endlosen Improvisationen hingeben kann, denn er ist Gitarrist bei The Coral und die eine Hälfte des Duos Serpent Power. Mit wenigen Tönen und britisch-zurückgenommenem Spiel konnte Paul Molloy den fast groß dimensionierten Songs von The Coral noch mehr Breite verleihen.

ÜBERMUT UND GUTE LAUNE

„Interzone“ heißt das neue Album des Elektro-Post-Punk-Duos The Vacant Lots und bietet vieles, was Musikfans lieb gewonnen haben. Es gibt tanzflächentaugliche Gitarrenrhythmen á la Joy Division, New Wave-Elemente á la Suicide, verspielte elektronische, bisweilen spacige Soundscapes, ein wenig Post-Punk und psychedelische Anleihen.

POP-WELTFLUCHTEN

Das Duo Jadu Heart hat mit „Hyper Romance“ ein Album aufgenommen, das die beiden Briten aus Bristol erneut als großartige Grenzüberschreiter zeigt: Poppiges, Indie-Rock, R&B, Funk und Elektronik verbinden sie zu einer unglaublich groovenden Musik.

SHA LANG, SHA LANG, OOGUM BOOGUM

The Coral’s Ian Skelly hat schon 2012 auf seinem Debütalbum „Cut From A Star“ so schön und unkonventionell gezeigt, dass er Popsongs und Rocknummern sehr geschmeidig auf einer Platte vereinen kann – so, wie The Coral eben auch. Auch Album Nummer Zwei schlägt in die gleiche Kerbe, traurig-beseelt und trotzdem kantig.