VERSCHOLLEN
Mehr als zwanzig Jahre nach den Dreharbeiten – und lange Zeit als verschollen geglaubt – sind erstmals bisher unveröffentlichte Aufnahmen der Avett Brothers aufgetaucht, die ihren Song „Matrimony“ zeigen.
Mehr als zwanzig Jahre nach den Dreharbeiten – und lange Zeit als verschollen geglaubt – sind erstmals bisher unveröffentlichte Aufnahmen der Avett Brothers aufgetaucht, die ihren Song „Matrimony“ zeigen.
Zwei Jahre nach ihrem Debütalbum „Cowpunk!“ (2023) melden sich die drei Mailänder Musiker von MaveriX mit ihrer neuen Single „I Hate You All“ zurück, der der erste Song einer Reihe von Liedern ist, die zur Veröffentlichung einer neuen EP führen werden, die für das Frühjahr geplant ist.
Nach mehreren Singles und einigen guten Alben sind Two Thumbs Down aus Philadelphia immer noch da, mit – wenn man so will – Beach-Boys- oder The Move-Melodien. Auch mit der neuen Single „Connecting“ lässt die Band die Bedeutung eingängiger Melodie nicht außer Acht, meidet aber gängige Arrangement-Formeln und entwickelt dabei einen ganz eigenen Stil, der sich einer einfachen Kategorisierung entzieht. Vielleicht so: Indie-Emo-Punk-Pop-Rock mit Zuckerrand.
Wie erstaunlich formbar die Songs mittlerweile für The Notwist sind, zeigt sich am zehnten Album „News From Planet Zombie“. Auch hier greift die Synthese aus Indie-Rock und Electronica, aber ist es auch ein Paradebeispiel für die abwertende Bezeichnung Plinkerpop?
Die vierköpfige Band Street Fruit berbindet Psychedelic und Alternative und veröffentlichte kürzlich das zweite Album „Strange Tanks“. Mit Hans Dobbratz (Gesang), Philipp Minnig (Gitarre/Gesang), Tiffanie Lanmon (Schlagzeug/Gesang) und Cyrus Gengras (Bass/Gesang) setzt die Band aus L.A. ihre Tradition des Outsider-Rock mit außergewöhnlicher Energie und prägnanten Arrangements fort. Zehn Tracks vereinen Punk, Psychedelic, Garage und Weird-Pop – absurd, roh und unverkennbar.
Auf „Shapes Unravel“ dringen Abronia tief in eine emotionale und strukturelle Komplexität vor. Die Wechsel zwischen Intensität und Stille wirken intuitiv und wurzeln im organischen Kompositionsverständnis der Band aus Portland sowie ihrer Fähigkeit, einen gemeinsamen Raum mit beinahe telepathischer Sensibilität zu bewohnen. Im Verlauf des Albums wird Trauer zu einer alles bestimmenden Kraft, doch immer wieder durchbrechen Momente der Transzendenz die Dunkelheit und erhellen neue Klangwelten und neue Wege in die Zukunft.
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