STILISTISCHES FEGEFEUER

Auch mit ihrem dritten Album befinden sich The Pinheads in einem stilistischen Fegefeuer. Zu schräg für Punk, zu freizügig für Garagenrock, zu genrewidrig für Rock’n’Roll. Beharrlich verfolgen sie ihrem eigenen Weg, mit einem Spektrum, der es zu ihrer kollektiven Stimmung passt.

GLÜCKSELIGKEIT

Benannt nach einem Song von King Crimson und oft als Doom-Band angepriesen, halten Garden Of Worm die Tradition des hochwertigen finnischen Metals aufrecht.

DAS ENDE EINES KAPITELS

Gunman And The Holy Ghost ist das Projekt des Musikers Hákon Aðalsteinsson. Der Isländer lebt jetzt in Berlin, hat früher in der Band Singapore Sling gespielt und ist derzeit Frontmann der Berliner Band The Third Sound. Zudem spielt der Musiker mit The Brian Jonestown Massacre zusammen.

DA KANN MAN NUR DEN HUT ZIEHEN

„No Photographs“ von Workhorse ist das Nachfolge-Album der Debüt-LP „No Sun“, die bereits 2017 erste Achtungserfolge erzielt hat. Auch hier ist die australische Band um Harriet Fraser-Barbour aus Adelaide ihrem Sound, einer Variation von Indie-Alternative und Alt-Country treu geblieben – ohne ihre Rock-Roots zu verleugnen.

WOHLFÜHL-TAGTRAUM-MODUS

Bei dem Namen Fat Soul denkt man wahrscheinlich an einen fetten Gangsta-Rapper. Aber das ist die völlig falsche Fährte. Die schwedische Band aus Västerås macht allerfeinsten Indierock in Richtung Alternative und Neo-Psychedelica.

HIER UND JETZT

Wenn man das Glück hatte, in den 1960er und 1970er Jahren die Musik kennen und lieben lernte, weiß man, dass diese Musik einen bestimmten Vibe hatte. Hier ist aber nicht der Bubblegum-Pop gemeint, der zu dieser Zeit auf den Radiostationen rauf und runter gedudelt wurde.