SALZ IN UNSERE WUNDEN

Hier an dieser Stelle kommt Jalal Andre aus Seattle, der sich Glorybots nennt. Der reibt kräftig Salz in unsere Wunden: Schöner geht nimmer – was zumindest für die meisten der bisher veröffentlichten Songs gilt: Elektronik, Alternative-Rock, Pop, Post-Punk.

MILCHBUBIS

Fünf junge Typen aus Manchester, noch nicht mal richtig dem Teenager-Alter entwachsen, hauen uns ihre Version des Rock’n’Roll um die Ohren. Auf ihrer Debüt-Single „The Day“ und dem neuen Track „Be My Friend“ zitieren The Goa Express die zwielichtigen Klänge des New Wave, Sixties-Beat und Psych-Pop-Rock-Alternative-Songstrukturen.

SPACE-SURF

Japanese Television setzen auf kosmische Klänge. Aus London kommt die vierköpfige Band, die in der Tradition von Psychdelic-Space-Rock-Veteranen wie Hawkwind oder Neu! stehen und auch mal nach King Gizzard And The Lizard Wizard klingen.

JENSEITS IRGENDEINER WATTIERTEN GEFÜHLSDUSELEI

Widowspeak sind keine Band für Hektiker und Quasselstrippen. Nein, diese Gruppe aus Brooklyn zu hören, verlangt die Bereitschaft, alles um sich herum auszublenden. Die majestätische und kristallklare Schönheit der ätherischen, schwermütigen und songstrukturenfreien Slowcore-Tracks der Band lässt einen verstummen.

IRGENDWO GANZ DA OBEN, WO DIE SONNE EWIG SCHEINT

Bei der Band mit dem merkwürdigen Namen Fragile Creatures wird Pop wirklich groß geschrieben. Auch auf dem demnächst erscheinenden Album Nummer zwei „Punk Yacht“ gibt es wieder zehn grandiose Lieder in der Tradition des Britpops der 1960er und 1970er Jahre.

WARUM IN DIE FERNE SCHWEIFEN, WENN DAS GUTE DOCH SO NAH IST

Lange Zeit war es ruhig um das walisische Indie-Rock-Quartett Himalayas. Da stellt man sich die Frage: Was machen die eigentlich, in diesen Zeiten? Nun ja, sitzen – jeder für sich – zu Hause in Cardiff und covern „Shrink“ von Tom Lumley & The Brave Liaison.