SPACE-SURF

Japanese Television setzen auf kosmische Klänge. Aus London kommt die vierköpfige Band, die in der Tradition von Psychdelic-Space-Rock-Veteranen wie Hawkwind oder Neu! stehen und auch mal nach King Gizzard And The Lizard Wizard klingen.

JENSEITS IRGENDEINER WATTIERTEN GEFÜHLSDUSELEI

Widowspeak sind keine Band für Hektiker und Quasselstrippen. Nein, diese Gruppe aus Brooklyn zu hören, verlangt die Bereitschaft, alles um sich herum auszublenden. Die majestätische und kristallklare Schönheit der ätherischen, schwermütigen und songstrukturenfreien Slowcore-Tracks der Band lässt einen verstummen.

IRGENDWO GANZ DA OBEN, WO DIE SONNE EWIG SCHEINT

Bei der Band mit dem merkwürdigen Namen Fragile Creatures wird Pop wirklich groß geschrieben. Auch auf dem demnächst erscheinenden Album Nummer zwei „Punk Yacht“ gibt es wieder zehn grandiose Lieder in der Tradition des Britpops der 1960er und 1970er Jahre.

WARUM IN DIE FERNE SCHWEIFEN, WENN DAS GUTE DOCH SO NAH IST

Lange Zeit war es ruhig um das walisische Indie-Rock-Quartett Himalayas. Da stellt man sich die Frage: Was machen die eigentlich, in diesen Zeiten? Nun ja, sitzen – jeder für sich – zu Hause in Cardiff und covern „Shrink“ von Tom Lumley & The Brave Liaison.

QUERGELEGT

Um gepflegten, leicht verdaulichen Gitarren-Rock handelt es sich bei den Songs der Band Dead Finks aus Greensboro in North Carolina ganz sicher nicht. Die Lieder sind wie kurvenreiche, abschüssige und mit Schlaglöchern versehene Schotterpisten, unter denen sich aber ein glänzender Boulevard befindet.

MIT ZUCKERRAND

Ahornsirup, Lachs und die Anyway Gang kommen aus Kanada, wobei letztere großartige Musik mit gut geölten Rock-Pop auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum liefern.