HAUCHZARTES KLANGGEWEBE

Die Band Cindy aus San Francisco hat ihr fünftes Album am Start, das still und leise erschütternde „Another Country“. Hier weben die Musiker das hauchzarte Klanggewebe hinter Frontfrau Karina Gills langsamen, samtigen Gitarrenklängen und geflüsterten Melodien.

EIN ÜBERAUS FESSELNDES GESPÜR

Das Duo Verity Susman (Electrelane) und Matthew Simms (Wire) von MEMORIALS sprengt alle Grenzen. Auf „All Clouds Bring Not Rain“, dem zweiten Studioalbum der Band, experimentieren die beiden mit den Möglichkeiten, die Vintage-Aufnahmegeräte bieten können, wenn man vom endlosen digitalen Bereich der ständigen Manipulation ausgeschlossen ist.

MIT ACID-PUNK-KANTE

Die Band Dreamwave aus Brighton kommt mit einem intensiven, brutalistisch – musikalischen Erlebnis daher. Die Musik spiegelt vielseitige Einflüsse von Bands wie Thee Oh Sees, The Dandy Warhols, Black Angels und Squid wider, verflochten mit den psychedelischen Untertönen von Frankie And The Witch Fingers oder den Allah Las und der dynamischen Energie von King Gizzard And The Lizard Wizard.

WANDELBAR

Die vierköpfige Band Radium Dolls aus Brisbane überzeugt mit ihrem unverwechselbaren Songwriting, das rohe Geschichten und außergewöhnliches musikalisches Können vereint – dargeboten mit einer Mischung aus Selbstbewusstsein und Authentizität, die man einfach nicht ignorieren kann.

HYSTERISCHER ZYNISMUS

Dead Finks umd das neuseeländisches Duo Erin Violet und Joseph Thomas kündigten jüngst ihre Rückkehr mit ihrem vierten Album „New Plastik Abyss“ an. Das Album bewahrt die für die Band typische Mischung aus hysterischem Zynismus und unerbittlichem Ernst und ist gleichzeitig ihr bisher zugänglichstes Werk.

DIE WAHRE ESSENZ

Nach mehreren Singles und einigen guten Alben sind Two Thumbs Down aus Philadelphia immer noch da, mit – wenn man so will – Beach-Boys- oder The Move-Melodien. Auch mit der neuen Single „Connecting“ lässt die Band die Bedeutung eingängiger Melodie nicht außer Acht, meidet aber gängige Arrangement-Formeln und entwickelt dabei einen ganz eigenen Stil, der sich einer einfachen Kategorisierung entzieht. Vielleicht so: Indie-Emo-Punk-Pop-Rock mit Zuckerrand.