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IN EINEN BESONDEREN BANN

Das Duo Still Corners ist vor allem für seinen fast schon meditativen Synthie-Klang und ihren Dream-Pop-Sound bekannt. Dennoch sind die beiden Londoner keine gewöhnlichen Musiker. Ihr extravaganter Mix aus Electronica, Dream-Pop, atmosphärischem Wave und Desert-Noir-Musik zieht den Hörer in einen besonderen Bann.

ANALOG UND DIGITAL

Niemand weiß genau was ihn erwartet, wenn Django Django mit neuer Musik aufwarten und hier die Single „Spirals“ vorstellen, die ein Beleg dafür ist, dass der Vierer aus London ein ganz feines Händchen für Groove hat. Halluzinogene Klänge und leichten Pop mit Surf-Sound und ein bisschen Psychedelic hat das Quartett sowieso drauf.

WEITE

Die Musik von La Cerca hört sich manchmal an, als sei sie in einer übel beleuchteten Fabrik, in der Kreissägen kreischen, aufgenommen worden. Die Gitarren kennen keine Gnade. Der Bass tropft dazu wie aus einem verrosteten Wasserhahn. Doch im Hintergrund erkennt man Weite – so schön und aufregend ist der Sound.

EDEL-ROCK FÜR FEINSCHMECKER

Wenn man die Musik von den Londoner The Arthur Brothers beschreiben will, könnte man gleich ein halbes Dutzend hochkarätiger Bands zum Vergleich heranziehen: MGMT, Flaming Lips, Kate Bush, Phoenix, Empire Of The Sun – und sogar die Waterboys in der Mitte ihrer 1980er-Ära.

SALZ IN UNSERE WUNDEN

Hier an dieser Stelle kommt Jalal Andre aus Seattle, der sich Glorybots nennt. Der reibt kräftig Salz in unsere Wunden: Schöner geht nimmer – was zumindest für die meisten der bisher veröffentlichten Songs gilt: Elektronik, Alternative-Rock, Pop, Post-Punk.

STIMMUNGS-ÄSTHET

Bei dem britischen Klang-Bastler Garsa kann man eigentlich gar nicht sagen, dass er den Pop neu erfinden würde, doch ist sein Spektrum schlicht atemberaubend. So sehr changieren die Stimmungen in seiner skizzenhaften Musik: Zwischen lässigem Indie-Pop, rauschhaften Hochgefühls-Kapriolen und einem Folktronica-Klangspektakel pendeln die Songs.