HAND IN HAND

Die in Seattle ansässigen fünf Musiker von Richy Mitch & The Coal Miners bringen Folk-Songwriting, Rock ’n’ Roll-Energie, raue Instrumentierung und klangliche Wanderlust in Einklang. Das vierte Album „No Silent Monks“ ist von vorne bis hinten ziemlich zauberhaft.

MIT KRACH UND GETÖSE

Nach fast fünf Jahren seit der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debütalbums, das sie in Eigenproduktion produziert haben, haben Primaries die Singleversion von „Nodalong“ aus ihrer kommenden EP „Nothing’s Wrong“ herausgebracht.

ZUM AUSFLIPPEN

Kevin Boog, einst Bassist bei den Meatbodies, ist die Ein-Mann-Kreativmaschine und versierter Songwriter hinter der vierköpfigen Gruppe Oog Bogo aus Los Angeles, die ein selbstgemachtes Experiment in Sachen Lofi-Verrücktheit mit einer Art merkwürdiger Katharsis ist.

MANISCH-GENREVERMISCHEND

Das Soloprojekt von Super Furry Animals-Frontmann Gruff Rhys wurde von seiner Entdeckung inspiriert, ein Nachfahre von John Evans zu sein, einem walisischen Entdecker aus den 1790er Jahren. Die daraus entstandene LP ist deutlich robuster und breitformatiger als die bescheidene, folkloristische Musik, die Rhys unter seinem eigenen Namen veröffentlicht hat – ganz im Einklang mit dem manisch-genrevermischenden, retro-futuristischen Anspruch der Super Furry Animals.

EIN PASTICHE

Die Band Black Market Karma aus London bzw. Dover um Mastermind Stanley Belton veröffentlicht demnächst ihr zwölftes Studioalbum „Mellowmaker“. Es ist das zweite Kapitel einer zweiteiligen Albumreihe, die mit dem Werk „Wobble“ aus dem Jahr 2024 begann.

KLAUSTROPHOBISCHE KAMPFESLUST

Die Chicagoer Band Lifeguard kommt mit ihrem Debütalbum „Ripped And Torn“ daher. Das jugendliche Trio bestehend aus Asher Case (Bass, Baritongitarre, Gesang), Isaac Lowenstein (Schlagzeug, Synthesizer) und Kai Slater (Gitarre, Gesang) macht mit viel Herzblut zusammen Musik, laut und direkt, kryptisch. Inspiriert von Punk, Dub, Power-Pop und experimentellen Klängen wird all das zu einer explosiven Kakophonie vereint.