MIT ACID-PUNK-KANTE

Die Band Dreamwave aus Brighton kommt mit einem intensiven, brutalistisch – musikalischen Erlebnis daher. Die Musik spiegelt vielseitige Einflüsse von Bands wie Thee Oh Sees, The Dandy Warhols, Black Angels und Squid wider, verflochten mit den psychedelischen Untertönen von Frankie And The Witch Fingers oder den Allah Las und der dynamischen Energie von King Gizzard And The Lizard Wizard.

WANDELBAR

Die vierköpfige Band Radium Dolls aus Brisbane überzeugt mit ihrem unverwechselbaren Songwriting, das rohe Geschichten und außergewöhnliches musikalisches Können vereint – dargeboten mit einer Mischung aus Selbstbewusstsein und Authentizität, die man einfach nicht ignorieren kann.

HYSTERISCHER ZYNISMUS

Dead Finks umd das neuseeländisches Duo Erin Violet und Joseph Thomas kündigten jüngst ihre Rückkehr mit ihrem vierten Album „New Plastik Abyss“ an. Das Album bewahrt die für die Band typische Mischung aus hysterischem Zynismus und unerbittlichem Ernst und ist gleichzeitig ihr bisher zugänglichstes Werk.

DIE WAHRE ESSENZ

Nach mehreren Singles und einigen guten Alben sind Two Thumbs Down aus Philadelphia immer noch da, mit – wenn man so will – Beach-Boys- oder The Move-Melodien. Auch mit der neuen Single „Connecting“ lässt die Band die Bedeutung eingängiger Melodie nicht außer Acht, meidet aber gängige Arrangement-Formeln und entwickelt dabei einen ganz eigenen Stil, der sich einer einfachen Kategorisierung entzieht. Vielleicht so: Indie-Emo-Punk-Pop-Rock mit Zuckerrand.

ZWISCHEN HOFFNUNG UND SCHRECKEN

Wie erstaunlich formbar die Songs mittlerweile für The Notwist sind, zeigt sich am zehnten Album „News From Planet Zombie“. Auch hier greift die Synthese aus Indie-Rock und Electronica, aber ist es auch ein Paradebeispiel für  die abwertende Bezeichnung Plinkerpop?

EIN TROPFEN LAUDUNUM

Die vierköpfige Band Street Fruit berbindet Psychedelic und Alternative und veröffentlichte kürzlich das zweite Album „Strange Tanks“. Mit Hans Dobbratz (Gesang), Philipp Minnig (Gitarre/Gesang), Tiffanie Lanmon (Schlagzeug/Gesang) und Cyrus Gengras (Bass/Gesang) setzt die Band aus L.A.  ihre Tradition des Outsider-Rock mit außergewöhnlicher Energie und prägnanten Arrangements fort. Zehn Tracks vereinen Punk, Psychedelic, Garage und Weird-Pop – absurd, roh und unverkennbar.