ZUM AUSFLIPPEN

Kevin Boog, einst Bassist bei den Meatbodies, ist die Ein-Mann-Kreativmaschine und versierter Songwriter hinter der vierköpfigen Gruppe Oog Bogo aus Los Angeles, die ein selbstgemachtes Experiment in Sachen Lofi-Verrücktheit mit einer Art merkwürdiger Katharsis ist.

MANISCH-GENREVERMISCHEND

Das Soloprojekt von Super Furry Animals-Frontmann Gruff Rhys wurde von seiner Entdeckung inspiriert, ein Nachfahre von John Evans zu sein, einem walisischen Entdecker aus den 1790er Jahren. Die daraus entstandene LP ist deutlich robuster und breitformatiger als die bescheidene, folkloristische Musik, die Rhys unter seinem eigenen Namen veröffentlicht hat – ganz im Einklang mit dem manisch-genrevermischenden, retro-futuristischen Anspruch der Super Furry Animals.

EIN PASTICHE

Die Band Black Market Karma aus London bzw. Dover um Mastermind Stanley Belton veröffentlicht demnächst ihr zwölftes Studioalbum „Mellowmaker“. Es ist das zweite Kapitel einer zweiteiligen Albumreihe, die mit dem Werk „Wobble“ aus dem Jahr 2024 begann.

KLAUSTROPHOBISCHE KAMPFESLUST

Die Chicagoer Band Lifeguard kommt mit ihrem Debütalbum „Ripped And Torn“ daher. Das jugendliche Trio bestehend aus Asher Case (Bass, Baritongitarre, Gesang), Isaac Lowenstein (Schlagzeug, Synthesizer) und Kai Slater (Gitarre, Gesang) macht mit viel Herzblut zusammen Musik, laut und direkt, kryptisch. Inspiriert von Punk, Dub, Power-Pop und experimentellen Klängen wird all das zu einer explosiven Kakophonie vereint.

ZWISCHEN CHAOS UND HANDWERKSKUNST

Die vierköpfige Band University aus Crewe in der Nähe von Manchester hat ihr Debütalbum mit dem schrägen Titel „McCartney, It’ll Be OK“ in Aussicht gestellt und soll Ende Juni erscheinen. Die Band – Zak Bowker (Gesang/Gitarre), Ewan Barton (Bass), Joel Smith (Schlagzeug) und ihr inoffizielles Maskottchen Eddie liefern hier einen überbordenden Mix aus Alternative, Math, Punk und Emo ab.

HINTER DER GRÜNEN TÜR

Die Musik von Danny Lee Blackwell, alias Night Beats ist zusammengesetzt aus Blackwells Liebe zum klassischen Elevators-Psych, seiner familiären Verbindung zu Indien und der Essenz seiner gesamten musikalischen Reise, die von treibendem Garage-Rock über orientalisch beeinflussten Psych bis hin zu klassischerem R&B reicht.