ARBEITERKLASSE

Auf den ersten Blick sehen die Mitglieder der Band Lawmaker nicht unbedingt wie klassische Working-Class-Hooligans aus, die mit einem üppigen Glas Bier in der Hand von unsterblichen Helden der amerikanischen oder britischen Working Class singen.

SUCHT ERZEUGENDE EINGÄNGIGKEIT

Auf seinem ersten Album „Two Years“ liefert uns Whitney K (Konnor Whitney) mit seiner eigentümlichen, nasal-nöligen Stimme großartig scheppernde Drei-Minuten-Stücke und hält einige musikalische Schrammelrock-Überraschungen parat.

EINE LEICHT BIZARRE SCHNITTMENGE

Das Geheimnis der ewigen musikalischen Jugend von The Green Flamingos ist schnell zu entschlüsseln. Der Sechser aus Genf versteht sich weder als Trendsetter, noch wollen sie Trends hinterher laufen. So kreieren die Schweizer einen eigenwilligen Stil, der eine leicht bizarre Schnittmenge aus French Pop, Soul, Psychedelic und Indie bildet.

DREIGESTIRN

Zumindest auf der Landkarte lässt sich das Dreigestirn DeWolff einordnen: die Band kommt aus Geleen in den Niederlanden. Musikalisch wird’s da schon ein wenig schwieriger: Psychedelic, Blues, Südstaaten-Rock. Zumindest mit ihren ersten sieben Alben zelebrierten sie mehr oder weniger diesen typisch amerikanischen Rock.

EINE MAGIE, DIE SICH WIE EINE RUNZELIGE, MOOSBEDECKTE BIRKENWURZEL ENTFALTET

Deutlich geerdet in der psychedelischen Folklore, besonders im Folk der 1960er und 1970er Jahre, klingt die Musik des deutsch-italienischen Duos Wildwood Morning mit Wohnsitz in Berlin und sie klingt wie ein Echo einer Gitarre aus einer anderen Zeit – eher nach Melancholie und Trübsal, als nach jubelnder Lebensfreude. Dennoch ist der Band ein eindrucksvolles Debütalbum gelungen.

AN JEDER DENKBAREN SCHRAUBE DREHEN

Danny Lee Blackwell mit seiner Band Night Beats ist ein Perfektionist, der an jeder denkbaren Schraube dreht, um zu sehen, was passiert. So auch auf Album Nr. 5 „Outlaw R&B“.