OSZILLIEREN

Paul Kasner, Produzent, Songschreiber, Multi-Instrumentalist und selbst ernannter Perfektionist ist der Kopf von Venus Furs, einer Band aus dem kanadischen Montreal, mit der es gelingt, verschiedene Kunstgattungen zu vereinen: Gemeinsam erschaffen sie einen Mix aus Psychedelic-, Surf-, und Alternative-Rock, versetzt mit Shoegaze und spacigem Pop.

Beeinflusst von The Jesus And Mary Chain, The Brian Jonestown Massacre, My Bloody Valentine, The Kinks und TV On The Radio kombiniert der Musiker so unter dem Pseudonym Venus Furs atmosphärische, ja fast leicht schläfrige Psychedelic-Tracks, auf deren Schönheit immer ein Schatten zu liegen scheint, wobei zwischen epischer Breite und klar strukturierten Songs oszilliert wird. Den finalen Glanz erhielt seine jüngst veröffentlichte Single „Living In Constant“.

Venus Furs - Living In Constant

Venus Furs - Paranoia

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Artikel
/
Evolfo kommen mit lässiger Unbekümmertheit und kultiviertem Dilettantismus und eine Mischung aus Garage-Rock, Psych-Soul, Spiritual-Funk und Kraut-Rock daher. Das Ergebnis heisst "Site Out Of Mind" und ist Album Nr.2, ausgetüftelte und stark produziert.
/
Musikalisch kommen auch auf dem neuen und vierten Album "Vertigo"  von Jess And The Ancient Ones Psychedelic-Rock, klassischer Heavy Metal und Okkult-Rock zusammen. Eine Mischung, die leichtfüßiger klingt, als die drei Alben zuvor. Dennoch lohnt dieses dezent ironische Hardrock-Theater das Anhören, denn es ist eine Art Soundtrack zu einem ungedrehten (Horror-)Film.
/
Den ersten Langzeittest hat "Paint Me A Dream", die aktuelle 7-Inch-Single der britischen Band The Chemistry Set, bereits bestanden. Die Platte ist im Februar erschienen und zeigt immer noch keine Abnutzungserscheinungen. Auch nach der x-ten Wiederholung klingt ihr genialer Mix aus britischem Acid-Pop und psychedelischen Sixties-Folk-Soundtracks so mitreißend wie beim ersten Mal.
/
Deutlich geerdet in der psychedelischen Folklore, besonders im Folk der 1960er und 1970er Jahre, klingt die Musik des deutsch-italienischen Duos Wildwood Morning mit Wohnsitz in Berlin und sie klingt wie ein Echo einer Gitarre aus einer anderen Zeit - eher nach Melancholie und Trübsal, als nach jubelnder Lebensfreude. Dennoch ist der Band ein eindrucksvolles Debütalbum gelungen.
/
Danny Lee Blackwell mit seiner Band Night Beats ist ein Perfektionist, der an jeder denkbaren Schraube dreht, um zu sehen, was passiert. So auch auf Album Nr. 5 "Outlaw R&B".
/
The Coral sind eine Band, die gerne weit zurückschaut in die Musikgeschichte und sie zeigt, wie es klingt, wenn man auch 2021 auf den Spuren der Sixties und Seventies wandelt. Das neue und zehnte (Doppel-)Album "Coral Island" ist ein Beleg dafür, dass der Fünfer ein ganz feines Händchen für Groove hat.
/
Sie gelten als eine der unterbewertesten Bands aus der Grauzone zwischen Stoner-Rock und Neo-Psychedelic-Blues-Folk, werden mit Größen wie Black Sabbath, Black Rebel Motorcycle Club und Spacemen 3 verglichen. Der große Erfolg abseits von Kritikerlob und der Begeisterung einer übersichtlichen Schar von Fans blieb Dead Meadow jedoch verwehrt.
/
Eher leichtfüßiger und eher harmonischer Gitarren-Pop - das ist die Band Reality Anonymous um den Sänger und Songwriter Lyn Vaus, der mal in der Post-Punk-Band Carnal Garage spielte. Beeinflusst ist die Musik der Washingtoner Band aber vom psychedelischen Pop der 1960er Jahre.
/
Die Musik von den Kimono Drag Queens kommt mit epischen Psychedelic-Rock, Weltmusikanleihen, emotionalen Schwankungen, träumerischen Klangflächen und scharfkantigen Gitarrenwällen daher. Es sind ausgedehnte Traumlandschaften, oft voller Ruhe und Magie, die die siebenköpfige Gruppe aus Sydney vor dem geistigen Auge hervorruft.

623 mal gelesen

Bewerte diesen Beitrag!
[Gesamtl: 1 Durchschnitt: 5]