EIN AUSFLUG AUF DEN MARS

Die Songs des Sängers und Songwriters Max Clarke aus Brooklyn – der sich Cut Worms nennt – können mit ausgereiftem Liedgut begeistern und sind was für Freunde sanfterer Indie-Klänge. Meist verhalten, immer sehr romantisch, immer ein wenig nach einem Ausflug aufs Land klingend, wo die Welt noch in Ordnung ist und man die Seele baumeln lassen kann.

BLUMIG-BUNTER RINGELPIEZ MIT ANFASSEN

Zweifelsohne ziehen Green Seagull ihre Hauptinspiration aus dem Sound der Sixties und Seventies. Die großen Vorbilder des Vierers aus London sind die Späthippies von Brinsley Schwarz, Buffalo Springfield, The Byrds, The Association, Left Banke, sowie die Kinks.

EINE ELEGANZ, DIE IHRESGLEICHEN SUCHT

Verstrahlt wirken sie, die fünf Musiker von The Lovetones aus dem australischen Sydney. Das liegt sicher nicht an ihrem Aussehen, doch liegt es an der unfassbaren Mixtur aus Psychedelic-Rock, Pop und Spinnereien, die die Band kredenzt. Dieser behutsame Psychedelic-Rock bringt die Augen all jener zum Glänzen, die sich vor einigen Jahrzehnten in diese Musik verliebt haben.

EIN SONNIGES GEMÜT

Vor den Liedern der Salarymen gibt es kein Entrinnen:  Renee de la Motte und Thomas Eagleton verfügen über die seltene Gabe, wirklich unwiderstehliche Gitarren-Pop-Songs zu schreiben. Sie klingen melodiös, federnd und naiv-enthusiastisch, entpuppen sich aber trotz ihrer Leichtigkeit als echte Schwergewichte, denn sie machen süchtig, diese pastellfarbenen Hymnen, die so sonnig daherkommen, ein unbeschwertes Lebensgefühl und reichlich gute Laune vermitteln

OHNE SCHAM IN DEN GEMEINPLÄTZEN DES POP SUHLEN

The Snuts kommen aus dem schottischen West Lothian und pflegen das Erbe bekannter britischer Popmusiker. Arctic Monkeys, Jamie T oder die Kaiser Chiefs sind Vorläufer ihres Sounds, der sich mit Einflüssen aus Sixties-Beat, Rock’n’Roll und 1990er-Pop mischt.

DIE GRENZE ZUM ZUCKERSCHOCK

Ein bisschen Alternative, ein bisschen Indiepop, ein sonniges Gemüt. So präsentieren sich The Goon Sax aus Brisbane. „We’re Not Talking“, das zweite Album aus 2018, gibt sich gut gelaunt: Das Schlagzeug rumpelt und die Gitarren klickern wie Murmelbahnen, Schlagzeugerin Riley Jones singt erstmals gedankenverloren Gesangsparts. Plüschige Streicher- und Bläsersätze, pianolastige Songs mit Mut zum Gefühl und zur großen Geste noch dazu. Hier fällt das Streben nach Opulenz besonders eindrucksvoll aus.