EIN PASTICHE

Die Band Black Market Karma aus London bzw. Dover um Mastermind Stanley Belton veröffentlicht demnächst ihr zwölftes Studioalbum „Mellowmaker“. Es ist das zweite Kapitel einer zweiteiligen Albumreihe, die mit dem Werk „Wobble“ aus dem Jahr 2024 begann.

LYSERGISCHE WELLE

Die Band heißt Düül Suns und kommt aus Brooklyn. Bei so einem Namen würde man eher erwarten, diese Band käme aus Deutschland mit der experimentellen Musik, insbesondere Krautrock, die es in den 1970ern hierzulande zuhauf gab. Und obwohl es keine Space Musik ist, die Düül Suns machen, ist sie durchaus psychedelisch. Ein bisschen barock, aber trotzdem moderne Psychedelic-Musik.

KLAUSTROPHOBISCHE KAMPFESLUST

Die Chicagoer Band Lifeguard kommt mit ihrem Debütalbum „Ripped And Torn“ daher. Das jugendliche Trio bestehend aus Asher Case (Bass, Baritongitarre, Gesang), Isaac Lowenstein (Schlagzeug, Synthesizer) und Kai Slater (Gitarre, Gesang) macht mit viel Herzblut zusammen Musik, laut und direkt, kryptisch. Inspiriert von Punk, Dub, Power-Pop und experimentellen Klängen wird all das zu einer explosiven Kakophonie vereint.

KLASSISCHER JANGLE-POP

The Shifting Sands ist der Name einer psychedelischen, gitarrenorientierten Band aus Dunedin in Neuseeland, deren atmosphärischer Sound ein wenig an The Chills oder die australische Gruppe The Church erinnert. The Shifting Sands, bestehend aus Sänger/Gitarrist Mike McLeod, Bassist Tom Bell, Schlagzeuger Jake Langley und Gitarrist Steve Marr, sind eine der Bands des bekannten Dunedin Sounds, der irgendwann Anfang der 1980er Jahre in der gleichnamigen Universitätsstadt entstand.

GEMACH, GEMACH

Mit der neuen Single „Clad Kings“ bekennen sich Dreamwave aus Bristol zu einem ätherischeren Sound, der an „Hidden Sun“ von ihrer Debüt-EP aus dem letzten Jahr erinnert. Der Track befasst sich mit Themen wie Weltraumerkundung und traumhafter Eskapismus und dient als passender Auftakt zu ihrer kommenden EP „Moon Dogs“.

STIMMUNGSVOLLE REFLEXION

Dass nicht immer alles super läuft, dass das Leben einen manchmal richtig ankotzt, kennt die Band Small Field aus Portland in Oregon nur zu gut – und sie singt darüber. Melancholisch, traurig, hoffnungslos, depressiv und auch mal wütend thematisieren sie kaputte Herzen und Selbstzweifel, singen über Einsamkeit und unausgesprochene Gefühle vor dem Hintergrund des nächtlichen Glanzes der Straßen einer Großstadt.