AN JEDER DENKBAREN SCHRAUBE DREHEN
Danny Lee Blackwell mit seiner Band Night Beats ist ein Perfektionist, der an jeder denkbaren Schraube dreht, um zu sehen, was passiert. So auch auf Album Nr. 5 „Outlaw R&B“.
Danny Lee Blackwell mit seiner Band Night Beats ist ein Perfektionist, der an jeder denkbaren Schraube dreht, um zu sehen, was passiert. So auch auf Album Nr. 5 „Outlaw R&B“.
The Coral sind eine Band, die gerne weit zurückschaut in die Musikgeschichte und sie zeigt, wie es klingt, wenn man auch 2021 auf den Spuren der Sixties und Seventies wandelt. Das neue und zehnte (Doppel-)Album „Coral Island“ ist ein Beleg dafür, dass der Fünfer ein ganz feines Händchen für Groove hat.
Sie gelten als eine der unterbewertesten Bands aus der Grauzone zwischen Stoner-Rock und Neo-Psychedelic-Blues-Folk, werden mit Größen wie Black Sabbath, Black Rebel Motorcycle Club und Spacemen 3 verglichen. Der große Erfolg abseits von Kritikerlob und der Begeisterung einer übersichtlichen Schar von Fans blieb Dead Meadow jedoch verwehrt.
Eher leichtfüßiger und eher harmonischer Gitarren-Pop – das ist die Band Reality Anonymous um den Sänger und Songwriter Lyn Vaus, der mal in der Post-Punk-Band Carnal Garage spielte. Beeinflusst ist die Musik der Washingtoner Band aber vom psychedelischen Pop der 1960er Jahre.
Die Musik von den Kimono Drag Queens kommt mit epischen Psychedelic-Rock, Weltmusikanleihen, emotionalen Schwankungen, träumerischen Klangflächen und scharfkantigen Gitarrenwällen daher. Es sind ausgedehnte Traumlandschaften, oft voller Ruhe und Magie, die die siebenköpfige Gruppe aus Sydney vor dem geistigen Auge hervorruft.
Die 1990 in San Francisco gegründete Band The Brian Jonestown Massacre um den Wahl-Berliner Anton Newcombe machte schon immer interessante, psychedelische Rock-Musik. Jüngst sogar wieder sehr gute: „Peyote Bouncy Castle Baby“ z.B. ist einer der neuen Tracks mit Faible fürs schön Schräge oder fürs schräge Schöne.
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