EINE SCHÖNE REIBUNG ZWISCHEN LÄRM UND DER LIEBE ZUR MELODIE

Die Band Golden Hours aus Berlin und Brüssel hat ihr selbstbetiteltes Debütalbum herausgebracht und besteht aus ehemaligen und aktuellen Mitgliedern von Gang Of Four, The Brian Jonestown Massacre, Tricky, The Fuzztones und The Third Sound – das sind Hákon Adalsteinsson (Gitarre/Gesang), Rodrigo Fuentealba Palavacino (Gitarre), Tobias Humble (Schlagzeug/Gesang) und Wim Janssens (Bass/Keys/Gesang).

METAPHERN AUS DER SEELE MALEN

Kassi Valazza aus Portland nutzt die physische Welt um sie herum, malt Metaphern aus der Seele und kommt mit Verstand und Herz als mühelose Erzählerin daher. „Watching Planes Go By“ erzählt die warnende Geschichte über die Gefahren, im Leben stillzustehen und das eigene Schicksal zu akzeptieren.

NOMADISCHE KRANICHE

Die Psych-Folk-Gruppe Immaterial Possession aus Athens im US-Bundesstaat Georgia wird im Mai ihr zweites Album „Mercy Of The Crane Folk“ veröffentlichen. Das neue Werk beschert uns eine eindringliche und immersive Reise in die innere Psyche dieser nomadischen Kraniche.

IN VIELEN FACETTEN

Es dürfte kein Zufall sein, dass die erste Single „Fourth Pass Over The Graveyard“ vom zweiten Album der Band The Black Delta Movement um den Musiker Matt Burr in einen gefühlt dunklen und grauen Monat veröffentlicht wurde, den Februar. „Recovery Effects“ ist der Soundtrack zu Regen, Sturm, Tristesse, Hoffnungslosigkeit, zum Zustand dieser kaputten Welt. In vielen Facetten – musikalisch gesehen.

ZEITTUNNEL

Für sein zweites Album „Anne, If“ als Ghostwoman spielt der Kanadier Evan John Uschenko seinen dunstigen Psych-Pop roh. Dies ist zum Teil eine klangliche Hommage an den Krach des Heimwerkens – dokumentiert auf einer alten Tascam-388-Tonbandmaschine.

DIE DÜSTERE ESSENZ VON GRINDHOUSE ANOMIE DESTILLIEREND

Federale ist ein siebenköpfiges Ensemble aus Portland in Oregon. Angeführt vom langjährigen Brian Jonestown Massacre-Bassisten Collin Hegna ist die Band von europäischen Soundtracks aus den 1960er und 1970er Jahren inspiriert, insbesondere das Genre Spaghetti Western ist hervorzuheben – psychedelisch mehr als angehaucht.