AUF DEN SPERRMÜLL GEWORFEN

Die 1990 in San Francisco gegründete Band The Brian Jonestown Massacre um den Wahl-Berliner Anton Newcombe machte schon immer interessante, psychedelische Rock-Musik. Jüngst sogar wieder sehr gute: „Peyote Bouncy Castle Baby“ z.B. ist einer der neuen Tracks mit Faible fürs schön Schräge oder fürs schräge Schöne.

Bie den neuen Songs nimmt sich die Band raus aus den gängigen Schemata von Gitarrenmusik, brilliert mit lässiger Souveränität, lässt Lücken und schichtet mit cooler Ruhe Sound auf Sound. Herrlich aus der Zeit gefallene Songs schleppender Schellenkränze sind das, von dem Sänger vorgetragen in der maximalen Lässigkeit eines – wie in diesem Fall – Leonard Cohen.

Ungewöhnlich leise, wenig exzessiv und ausfransend, dafür umso harmonischer spielte die Band die Songs ein, als hätten die Musiker Teile ihrer Vergangenheit auf den Sperrmüll geworfen. The Brian Jonestown Massacre ist eine Band, die niemandem noch etwas beweisen muss.

The Brian Jonestown Massacre - Peyote Bouncy Castle Baby (Audio)

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