DER AUSBRUCH EINES VULKANS IST EIN DRECK DAGEGEN

Mummise Guns bemühen sich mit den Mitteln der Rockmusik um Authentizität: ein bluesig-molliger Grundton, ein hart durchgeschlagenes Schlagzeug, der Tumult der Punk-Jahre – und ein Sänger, der nicht nur so tut, als wolle er sich seine Stimmbänder lieber heute als morgen aus dem Leib schreien.

NICHTS FÜR DIE EWIGKEIT

Stets schöpfte die Band Blackup Kraft aus der Verweigerung: Der Sound dazu ist nicht ganz neu, zitiert die hohen, verzerrten Punk-Gitarren der Wipers, die Bedingungslosigkeit der Hot Snakes und die Härte von Rocket From The Crypt. Stets im Rückspiegel: der rüde Hardrock. Nein, einfach machen es die vier Belgier aus Gent ihren Hörern wirklich nicht.

WARUM IN DIE FERNE SCHWEIFEN, WENN DAS GUTE DOCH SO NAH IST

Lange Zeit war es ruhig um das walisische Indie-Rock-Quartett Himalayas. Da stellt man sich die Frage: Was machen die eigentlich, in diesen Zeiten? Nun ja, sitzen – jeder für sich – zu Hause in Cardiff und covern „Shrink“ von Tom Lumley & The Brave Liaison.

QUERGELEGT

Um gepflegten, leicht verdaulichen Gitarren-Rock handelt es sich bei den Songs der Band Dead Finks aus Greensboro in North Carolina ganz sicher nicht. Die Lieder sind wie kurvenreiche, abschüssige und mit Schlaglöchern versehene Schotterpisten, unter denen sich aber ein glänzender Boulevard befindet.

MIT VOLLER ENERGIE ÜBERFAHREN

Bei einem Namen wie The Devil In Miss Jones denkt man vielleicht erst mal an einen amerikanischen Pornofilm. Ist aber ganz falsch. Der schweizer Musiker Rolf Kaser steht hinter diesem Bandnamen.

LEICHT VERSCHUSSELT

Musikalisch kommen auch auf dem dritten Album „Maps And Territory“ von JuJu klassischer Psychedelic-Rock, Krautrock, Shoegaze, Dreampop und Afrobaet zusammen. Eine Mischung, die leichtfüßig klingt. Das liegt hauptsächlich an Mastermind Gioele Valenti: ein Perfektionist, der an jeder denkbaren Schraube dreht, um zu sehen, was passiert.