LÄRMLIEFERANTEN

Die britischen Sleep Eaters toben sich in Gefilden aus, die einen knackigen Garage-Rock aufweisen und hier und da auch mal einen feinen Anstrich von Gothic-Country und Rockabilly bekommen – eine Richtung, die auch auf der neuen Single eingeschlagen wird. Allerdings nicht ganz ohne einen typischen Punk-Touch.

OSZILLIEREN

Paul Kasner, Produzent, Songschreiber, Multi-Instrumentalist und selbst ernannter Perfektionist ist der Kopf von Venus Furs, einer Band aus dem kanadischen Montreal, mit der es gelingt, verschiedene Kunstgattungen zu vereinen: Gemeinsam erschaffen sie einen Mix aus Psychedelic-, Surf-, und Alternative-Rock, versetzt mit Shoegaze und spacigem Pop.

MIT ZUCKERRAND

Ahornsirup, Lachs und die Anyway Gang kommen aus Kanada, wobei letztere großartige Musik mit gut geölten Rock-Pop auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum liefern.

PLATTE GEHÖRNERVEN

Aunt Cynthia’s Cabin nehmen den Hörer mit auf die Reise in eine vergangene Ära, die aus heutiger Sicht schräg und vor allem wunderbar unhipp ist. Mit seiner neuen LP „Misty Woman“ legt das Trio aus San Diego ein durch den Space-Rock der späten 1970er beeinflusste Werk hin, mit dem sie sich wahrlich nicht verstecken müssen.

RUPPIG ÜBERRISSENER SOUND

Black Operator lassen einen ungewöhnlich dichten Sound entstehen, die Stimme des Sängers rau und melodiös genug, um dem erdigen Klängen eine entsprechende Begleitung zu liefern. So bietet die Band aus den Niederlanden zwar musikalisch nichts Neues, aber das Altbekannte noch eine Spur verdichteter – und mit der neuen Single „Desolation Blues“ diesmal auch einen Tick düsterer.

PSYCHEDELISCHE ANACHRONISMEN

Auf dem neuen und zehnten Album „The Chain“ schlossen The Warlocks weitestgehend die lauten Gitarren weg,  experimentieren mit allerlei Keyboards- und Percussions-Effekten, psychedelischen Anachronismen sowieso und intelligenten Indie-Rock- Klangwelten. Hier besinnen sich die Musiker aus Los Angeles auf die Einfachheit.