MIT ZUCKERRAND
Ahornsirup, Lachs und die Anyway Gang kommen aus Kanada, wobei letztere großartige Musik mit gut geölten Rock-Pop auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum liefern.
Ahornsirup, Lachs und die Anyway Gang kommen aus Kanada, wobei letztere großartige Musik mit gut geölten Rock-Pop auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum liefern.
Aunt Cynthia’s Cabin nehmen den Hörer mit auf die Reise in eine vergangene Ära, die aus heutiger Sicht schräg und vor allem wunderbar unhipp ist. Mit seiner neuen LP „Misty Woman“ legt das Trio aus San Diego ein durch den Space-Rock der späten 1970er beeinflusste Werk hin, mit dem sie sich wahrlich nicht verstecken müssen.
Verstrahlt wirken sie, die fünf Musiker von The Lovetones aus dem australischen Sydney. Das liegt sicher nicht an ihrem Aussehen, doch liegt es an der unfassbaren Mixtur aus Psychedelic-Rock, Pop und Spinnereien, die die Band kredenzt. Dieser behutsame Psychedelic-Rock bringt die Augen all jener zum Glänzen, die sich vor einigen Jahrzehnten in diese Musik verliebt haben.
Vor den Liedern der Salarymen gibt es kein Entrinnen: Renee de la Motte und Thomas Eagleton verfügen über die seltene Gabe, wirklich unwiderstehliche Gitarren-Pop-Songs zu schreiben. Sie klingen melodiös, federnd und naiv-enthusiastisch, entpuppen sich aber trotz ihrer Leichtigkeit als echte Schwergewichte, denn sie machen süchtig, diese pastellfarbenen Hymnen, die so sonnig daherkommen, ein unbeschwertes Lebensgefühl und reichlich gute Laune vermitteln
Devotschka sind vieles, vor allem aber sind sie extrem feinfühlige, geübte Soundtüftler. Einsame Akustikgitarre hier, jubilierende Trompeten dort oder schwelgende Streicher mit donnerndem Schlagzeuggewitter – können sie alles. Und sie wissen, wann sie laut und wann sie leise sein müssen. Wo spartanisch besser klingt und wo überbordende Harmonien erlaubt sind. Immer klingt alles richtig.
Black Operator lassen einen ungewöhnlich dichten Sound entstehen, die Stimme des Sängers rau und melodiös genug, um dem erdigen Klängen eine entsprechende Begleitung zu liefern. So bietet die Band aus den Niederlanden zwar musikalisch nichts Neues, aber das Altbekannte noch eine Spur verdichteter – und mit der neuen Single „Desolation Blues“ diesmal auch einen Tick düsterer.
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