DEN FRÜHEN FUNK-SOUL WIDERSPIEGELN

The Bamboos liefern Soul, Pop und Funk vom Feinsten. Und weshalb sind The Bamboos nicht weltberühmt? An ihrer Musik kann es nicht liegen: Eine prägnantere Kombination aus diesen Genres hört man derzeit selten. Die Band gilt schon lange als eine der besten Funk-Soul-Bands der Welt.

IN EINEN BESONDEREN BANN

Das Duo Still Corners ist vor allem für seinen fast schon meditativen Synthie-Klang und ihren Dream-Pop-Sound bekannt. Dennoch sind die beiden Londoner keine gewöhnlichen Musiker. Ihr extravaganter Mix aus Electronica, Dream-Pop, atmosphärischem Wave und Desert-Noir-Musik zieht den Hörer in einen besonderen Bann.

ANALOG UND DIGITAL

Niemand weiß genau was ihn erwartet, wenn Django Django mit neuer Musik aufwarten und hier die Single „Spirals“ vorstellen, die ein Beleg dafür ist, dass der Vierer aus London ein ganz feines Händchen für Groove hat. Halluzinogene Klänge und leichten Pop mit Surf-Sound und ein bisschen Psychedelic hat das Quartett sowieso drauf.

STIMMUNGS-ÄSTHET

Bei dem britischen Klang-Bastler Garsa kann man eigentlich gar nicht sagen, dass er den Pop neu erfinden würde, doch ist sein Spektrum schlicht atemberaubend. So sehr changieren die Stimmungen in seiner skizzenhaften Musik: Zwischen lässigem Indie-Pop, rauschhaften Hochgefühls-Kapriolen und einem Folktronica-Klangspektakel pendeln die Songs.

DORT, WO KEINE MASKEN GETRAGEN WERDEN

Die drei Musiker von Red Telephone aus Cardiff sind merkwürdige Randfiguren in der Musik-Welt, Querschläger in der geklonten Pop-Kultur und wandern doch in den schwach beleuchteten Pfaden des Pop. Dort, wo keine Masken getragen werden.

EIN-MANN-COMBO

Die Band Cut Worms besteht nur aus einer Person: dem in Brooklyn lebenden Amerikaner Max Clarke. Eine Ein-Mann-Combo, mit der er herrlich sonnigen Lo-Fi-Pop-Folk beziehungsweise Bedroom-Pop mit akustischen Gitarren und ein bisschen elektronischen Spielereien macht.