PANORAMISCHER HERZSCHMERZ

Yea-Ming And The Rumours aus Oakland haben ihr neues Album „I Can’t Have It All“, das Ende Mai erscheint, eingespielt. Frontfrau Yea-Ming Chen hat es als ihr „Pop-Album“ bezeichnet, was sie meisterhaft kuratiert hat. Zudem hat die Musikerin melancholische Erzählungen mit eingängigen Hooks zu einem Sound verwoben, der stärker an Indie-Pop angelehnt ist als alles, was die Band zuvor gemacht hat.

Querbeet führt sie durch die internationale Musikgeschichte, besonders zu ihrer Vorliebe für die Band Camera Obscura. Jedoch lässt sie sich auch vom panoramischen Herzschmerz der 1960er-Jahre-Produktionen von Phil Spector, Connie Francis, Clarence Johnson oder Underground-College-Radiofavoriten der frühen 1990er Jahre wie z. B. Yo La Tengo inspirieren. Die erste Single ist die süße, ohnmächtige Klage von „I Can’t Have It All“. Das ist ein süßer Anfang, der den Hörer definitiv Lust auf mehr macht.

Yea-Ming And The Rumours - I Can't Have It All

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