PLATTE EIERT

The Holy Spirit Of Nothing kommen mit einem nostalgieschwangeren Sound – so als wenn die Platte eiert – und der neuen selbstbetitelten EP daher. Dabei entpuppen sich die Wiener Musiker als merkwürdige Randfiguren in der Musik-Welt, Querschläger in einer geklonten Pop-Kultur und wandern doch in den schwach beleuchteten Pfaden des Pop.

DER MYTHOS VON DIONYSOS

Wer „Love Me Do Again“, den ersten Vorgeschmack auf das kommende Album „Ungrateful Heart“ von The Gluts zum ersten Mal hört, kann nur ein Bild vor Augen haben: den grölenden Kneipengänger, der immer mit einem Bein in einer Kneipe steht.

SURREAL

Das erste Album „Let There Be Light“ von Sun Atoms aka Jsun Atoms aus Portland in Oregon ist eine unglaubliche Kombination aus psychedelischem Dark Wave, Shoegaze, Krautrock und postmodernem Pop, was teilweise auf einige erstklassige Gastauftritte zurückzuführen ist.

INTENSITÄT

Intensität ist das Zauberwort von Gitarrist und Sänger Tim Showalter, der sich Strand Of Oaks nennt und auf seinem neuen Album „In Heaven“ elementare Schlichtheit ebenso huldigt wie musikalische Vielfalt.

SWAMP MUD SOUND

„Lineage“ ist die erste Single aus dem Debütalbum „The Mighty Delta Of Time“ von dem niederländischen Trio Smoke, das noch in diesem Jahr erscheinen wird.

DIE QUINTESSENZ EINER PHYSISCHEN ERFAHRUNG

Die Band Table Scraps kommt aus Birmingham und sollte mit ihrem neuen Album „Coffin Face“ etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen, denn nicht nur der Opener „Threads“, auch die anderen neun Tracks sind vornehmlich fast schon obskure 1960er/1970er-Psych-Tracks, verlötet mit verdammt viel Garage-Doom-Grunge-Power.