PLATTE EIERT

The Holy Spirit Of Nothing kommen mit einem nostalgieschwangeren Sound – so als wenn die Platte eiert – und der neuen selbstbetitelten EP daher. Dabei entpuppen sich die Wiener Musiker als merkwürdige Randfiguren in der Musik-Welt, Querschläger in einer geklonten Pop-Kultur und wandern doch in den schwach beleuchteten Pfaden des Pop.

Beeinflusst von garagigem Sechziger-Beat und Neo-Psychedelic hat die Band ihren nicht ganz eigenen Stil entwickelt(als wären sie eine Band wie Allah-Las oder die Growlers), der sich aber doch langsam aber stetig in die Gehörgänge frisst. Dazu spielt der Sechser oft sperrige Platte-eiert-Melodien, die manchmal in verbeulte Arrangements, aber auch manchmal auch in majestätisch schöne Formen gegossen werden. Letzteres ist in dem schwebenden, im soften West-Coast-Sound dahingleitenden Song „A Little Low“ nachzuhören und ist so Vintage, wie man überhaupt Vintage klingen kann.

The Holy Spirit Of Nothing - A Little Low

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