EINE ELEGANZ, DIE IHRESGLEICHEN SUCHT

Verstrahlt wirken sie, die fünf Musiker von The Lovetones aus dem australischen Sydney. Das liegt sicher nicht an ihrem Aussehen, doch liegt es an der unfassbaren Mixtur aus Psychedelic-Rock, Pop und Spinnereien, die die Band kredenzt. Dieser behutsame Psychedelic-Rock bringt die Augen all jener zum Glänzen, die sich vor einigen Jahrzehnten in diese Musik verliebt haben.

Die Lovetones wissen um die Schönheit musikalisierter Melancholie, wie sie jetzt wieder mit zehn Tracks auf ihrem neuen und sechsten Album „Myriad“ beweisen. Das Quintett verbindet hier erneut das Schönste aus Alt und Neu: Ihre Stücke blicken zurück in die Pop-Geschichte, lassen an Moody Blues, die Byrds oder die Beatles denken – und wärmen den Zuhörer mit Geigen- und Painotupfern, Akustikgitarren, Gitarren-Solis und einer Stimme, die von vibrierender Zärtlichkeit ist. Was die wunderbar versponnenen Psychedelic-Pop-Aussies auf diesem Werk präsentieren, haben sie lässig getoppt, mit einer Eleganz, die seinesgleichen sucht.

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