EIN LECKERBISSEN

Sie gelten als eine der unterbewertesten Bands aus der Grauzone zwischen Stoner-Rock und Neo-Psychedelic-Blues-Folk, werden mit Größen wie Black Sabbath, Black Rebel Motorcycle Club und Spacemen 3 verglichen. Der große Erfolg abseits von Kritikerlob und der Begeisterung einer übersichtlichen Schar von Fans blieb Dead Meadow jedoch verwehrt.

Auch ihr hervorragendes Album „Warble Womb“ aus 2013 mit seinen tonnenschweren Riff-Walzen änderte nichts daran. Nun ist der Stoner-Mythos mit einer Live-Aufnahme von diesem Werk und zwar mit „Rains In The Desert“ zurück – wuchtig wie eh und je. Harte Bassriffs, die straighte Rhythmusgitarre und ein gepflegt stampfender Drum-groove bilden den Rockbackground für das Trio aus Washington D.C..

Das hier ist Rock ohne Allüren um des Spaßes willen, wider alle Trends und Maschen des Kommerztums, auch wenn Dead Meadow gerne mal etwas länger gniedeln, wenn’s läuft und man merkt es: Live ist diese Band eine perfekte Einheit, deren Songs noch intensiver und immersiver wirken als auf ihren hervorragenden Alben. Ein Leckerbissen.

Dead Meadow - Rains In The Desert (Live)

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