LEICHT SPRÖDE, KAUZIG UND VERSPIELT

The Coral sind eine Band, die gerne weit zurückschaut in die Musikgeschichte und sie zeigt, wie es klingt, wenn man auch 2021 auf den Spuren der Sixties und Seventies wandelt. Das neue und zehnte (Doppel-)Album „Coral Island“ ist ein Beleg dafür, dass der Fünfer ein ganz feines Händchen für Groove hat.

Psychedelic-Vergangenheit, Pop-Gegenwart, Blues, Folk, Country, manch obskure Folklore und eine leicht verdauliche Portion Schlager-Appeal verschmelzen hier auf wirklich extrem coole Weise und offenbaren eine unglaublich abgeklärte Vielfalt. So ist das experimentierfreudige Ergebnis in 24 Songs äußerst stimmungsvoll und originell. Und nicht nur einmal weht trockener Staub durch ihren Heimatort Hoylake, der irgendwo an der Westküste Englands liegt und nicht im Wilden Westen. The Coral erzeugen einerseits eine warme, freundliche Atmosphäre, anderseits wirkt ihr Sound immer leicht spröde, kauzig und verspielt. Aber der Erfolg zeigt, dass die Briten den richtigen Geschmack haben.

The Coral - Faceless Angel

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