IN VIELEN FACETTEN

Es dürfte kein Zufall sein, dass die erste Single „Fourth Pass Over The Graveyard“ vom zweiten Album der Band The Black Delta Movement um den Musiker Matt Burr in einen gefühlt dunklen und grauen Monat veröffentlicht wurde, den Februar. „Recovery Effects“ ist der Soundtrack zu Regen, Sturm, Tristesse, Hoffnungslosigkeit, zum Zustand dieser kaputten Welt. In vielen Facetten – musikalisch gesehen. Denn die in der Schublade Pychedelic-Rock verortete Musik von The Black Delta Movement beschert einem nicht nur eine unglaubliche Wand an Wucht, sondern vor allem wahnsinnig viel Tiefgang, Emotionen und Harmonien, die es bis ins tiefste Innere der Seele schaffen.

Für dieses Werk rekrutierte der aus Kingston-upon-Hull stammende Matt Burr den britischen Gitarristen und Frontmann von Little Barrie, Barrie Cadogan, sowie die Bandkollegen Lewis Wharton (Bass) und Tony Coote (Schlagzeug), um das Album musikalisch zu unterstützen. Malcolm Catto übernahm die Produktionsaufgaben.

Die Ergebnisse dieses kreativen Schmelztiegels ist eine vielschichtige, ehrliche und zutiefst unterhaltsame Rock’n’Roll-Platte. Es gibt unzählige Stimmungen und Texturen, ob auf den Garage-Blues-Grooves des Openers und erster Single, der Song „Zip-Tie“, der von einem stimmungsvollen Intro in Punkrock-Motorik explodiert, oder das psychedelische Langsambrennen von „Hiding In The Tall Grass“, das es schafft, in seinen neun hypnotischen Minuten Stücke wie von „The Doors“ und „Spacemen 3“ zu kanalisieren.

The Black Delta Movement - Fourth Pass Over The Graveyard

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