GANZ UNSPEKTAKULÄR VON OHR ZU OHR WEITERFLÜSTERN

Wenn man die Musik von The Third Mind hört, klingt das nach wenig Schlaf und schwitzigen Laken. Nach leeren Flaschen und vollen Aschenbechern. Selbstbetitelt ist das erste Album dieser Band. Das treibt Woodstock-Veteranen die Tränen in die Augen, wenn man solche Songs hört wie z.B. „Claudia Cardinale“.

Hier schrammelt das kalifornische Quartett mit überzeugender, lässiger Unbekümmertheit und kultiviertem Dilettantismus in hoch energetischen und strukturierten sechs Songs. Wie selbstverständlich integriert die Band dabei den Geist des 1960er Underground und alter Helden wie Alice Coltrane, Michael Bloomfield, Fred Neil oder Roky Erickson. Ein wunderbares Album, das man guten Freunden gerne in die Hand drückt, weil es mit Tracks bestückt, die ganz sich unspektakulär von Ohr zu Ohr weiterflüstern.

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